Der Krieg tobt im Warhammer Universum und Ihr seid als Kommandant Eures Squad mittendrin. Zerstörbare Umgebungen und ein eingängiges Spielsystem versprechen spannende und kurzweilige Gefechte. Nicht nur für Warhammer-Veteranen ist dieses Spiel einen Blick wert.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Warhammer 40.000 – Squad Command |
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für folgende Konsolen erhältlich:
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Story
Die Story ist belanglos, selbst für Warhammer-Verhältnisse oberflächlich & nicht im Mindesten mitreißend.
Gameplay
Squad Command ist ein rundenbasiertes Strategie-Spiel, in dem Ihr das Kommando über einen sechsköpfigen Trupp übernehmt und diesen durch die 15 Missionen der Einzelspieler-Kampagne führt. Vor jeder Mission erhält man ein „frisches“ Team – also keine Erfahrenen Kämpfer aus der vorherigen Schlacht. Das mag für eingefleischte Strategen ein Grund zum Nörgeln sein, dem Gelegenheitsspieler kommt es jedoch entgegen. So läuft man nicht Gefahr, sich in einer Mission darüber zu ärgern, dass man drei Missionen zuvor ein wichtiges Teammitglied verloren hat. Die (belanglose) Story zwischen den Missionen wird durch schöne Graphiken und trockene Texte erklärt. Wer abwechslungsreiche Aufträge erwartet, wird leider ein wenig enttäuscht sein – in den meisten Fällen läuft es auf ein „Vernichte alle“ oder „Vernichte ein bestimmtes Ziel“ hinaus.
Vor jeder Mission kann man noch Einstellung an der Bewaffnung des Trupps vornehmen und danach stürzt man sich direkt in die Schlacht. Keine langwierige Aufbauphase – hier steht Action im Vordergrund. Explosionen und vorbei fliegende Luftschiffe begleiten das Vorgehen auf dem Schlachtfeld. Während des Zuges gerät man überraschend unter feindlichen Beschuss – dabei könnte man glatt vergessen, dass es sich um ein rundenbasiertes Spiel handelt.
Jedes Squad-Mitglied hat eine feste Anzahl von Aktionspunkten pro Zug und benötigt diese zur Fortbewegung und zum Angriff. Bei letzterem kann man über die Zahl der verwendeten Punkte die Präzision und somit den Schaden beim Gegner erhöhen. Hat eine Einheit am Ende des Zuges noch ein paar Aktionspunkte übrig, so ist sie in der Lage, während des gegnerischen Zuges auf feindliche Einheiten zu schießen, sobald diese in Reichweite kommen. Im Gegensatz zu vielen klassischen rundenbasierten Strategie-Spielen bewegten sich die Einheiten nicht auf einem festen Raster, sondern frei auf dem Boden der Areale – Aktionspunkte werden entsprechend der zurückgelegten Entfernung bezahlt. Die Mauern und Gegenstände, die einen trügerischen Schutz vor feindlichen Attacken versprechen, sind komplett zerstörbar. So bieten sich immer wieder neue spannende Situationen während eines Gefechts, wenn man zum Beispiel die gegnerische Deckung zerstört und durch die herab fallenden Trümmer auch noch den einen oder anderen Feind vernichtet.
Die freie Positionierung der Einheiten und besonders die peinlich genaue Zielerfassung führen in der Praxis jedoch zu einigen kleinen Ärgernissen. So klingt der Plan, eine gegnerische Einheit durch eine kleine Öffnung in der Mauer zu beschießen und anschließend hinter der selben Mauer in Deckung zu bleiben so genial wie einfach. Aber allein der Versuch, sich vor einer kleinen Öffnung so zu positionieren, dass man einen Schuss auf den Gegner abgeben kann, kostet oft viele Bewegungsversuche und damit ebenso viele Aktionspunkte – ständig fehlt irgendwo ein kleiner Millimeter, um den Gegner mit dem Ziel-Laser anvisieren zu können. Überhaupt ist die Steuerung – besonders per Stift – oft sehr ungenau lässt eine Einheit schon mal zum Gegner hin laufen, anstatt auf diesen zu schießen, nur weil man minimal versetzt geklickt hat. Alternativ legen wir den Stift zur Seite und bedienen das Spiel nur mit Richtungskreuz und Buttons, was recht gut funktioniert.
Präsentation
Die detaillierten 3d-Modelle, die dreckigen Texturen und der harte Sound erzeugen ein stimmiges Endzeit-Szenario. Als Preis für die ansehnliche Optik muss man in Kauf nehmen, dass die Framerate zeitweise einbricht. Außerdem sind einige Einheiten häufig nicht auf den ersten Blick zu erkennen, besonders wenn sie teilweise durch ein Gebäude verdeckt werden. Eine Zoom- oder Rotations-Funktion der Kamera sucht man vergeblich. Besonders unübersichtlich wird es, wenn der Gegner am Zug ist, da die Kamera nicht den Zügen folgt sondern auch vom Spieler gesteuert werden muss. So muss man meist damit zufrieden sein, die gegnerischen Züge als rote sich bewegende Punkte auf der Übersichtskarte zu verfolgen.
Sound
Der Sound ist für DS-Verhältnisse durch aus gelungen, leider nur spärlich genutzt, wodurch wenig Schlachtatmosphere aufkommt.
Mehrspieler
Konnte nicht getestet werden.
Fazit
Squad Command hat mich überzeugt, weil es dynamische und Stimmungsvolle Gefechte bietet, in denen sich auch Einsteiger schnell zurecht finden können. Ein paar Abzüge gibt es für die ungeschickte Steuerung und dafür, dass es mangels Musikuntermalung auf dem Schlachtfeld oft sehr still ist – jedoch bleibt insgesamt ein Spiel, das genügend Tiefe und taktische Möglichkeiten für spannende Gefechte bietet und dabei dank des einfachen Spielsystems sehr zugänglich und ideal für zwischendurch ist.
Pro’s |
Contra’s |
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Wertung:
- 43% Story
- 76% Gameplay
- 65% Steuerung
- 67% Grafik
- 60% Sound
- -% Multiplayer





