“Tetris” ist den meisten Spielern aus Kindertagen mit dem Gameboy völlig bekannt, genauso wie dem Klassiker auf dem Tisch “Jenga”. Doch wie sieht es aus, wenn beide Spiele miteinander verbunden werden würden? Genau das haben sich wohl die Entwickler auch gefragt und Tsumiki herausgebracht. Ein Knobelspaß für Jeden, der hoch hinaus will.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Tsumiki Höllenturm |
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für folgende Konsolen erhältlich: |
Story
In einem typischen Comic Stil beschreibt Tsumiki von kleinen Monstern namens Coplins. Die haben es faustdick hinter den Ohren, denn andauernd verpassen sie Flugzeuge oder hinterlassen ganz dreist einige von ihnen auf der Erde.
Und genau an dieser Stelle seid ihr nun gefragt. Ihr schlüpft in die Rolle eines Bauherren, um den Hinterbliebenen schnell Türme zu bauen, damit diese noch ihre kleinen Raumschiffe erreichen können. Dabei fallen einzelne Bauteile – wie bei Tetris – von der Oberkante des Nintendo DS (i), während der Turm stabil gebaut werden muss, damit Bauteile nicht an der Seite herunterfallen. Damit es auch nicht zu langweilig wird, müssen Steine in bestimmten Varianten gebaut werden.
Gameplay
Tsumiki ist wirklich einmal eine kleine Abwechslung gegenüber von Tetris. Im Gegensatz zu Tetris fallen die Steine nicht immer so passend und linear, wie man es sich wünscht. Denn bei Tetris beruht auch alles auf Viereckigen Formen, während Tsumiki nicht mit gerade geizig mit Dreiecken oder diversen unhandlichen Balken jongliert. Der Kniff dabei, ist natürlich die vorhandene Physikengine, welche ein geometrisches Gebilde nur bei Korrekter Anordnung statisch auch stabil sein lässt, somit ist das vorrangige Ziel logischer weise nicht das stapeln bis zum Himmeln, sondern die Balance eures Turms bestmöglich zu halten. Durch diverse Teilaufgaben wie “es müssen drei rote Steine mindestens zusammen liegen” damit Coplins befreit werden können, wird die Logik und die Geschicklichkeit gefragt, um den Turm auch sinnvoll in die Höhe bauen zu können. Dabei muss das Ziel in einer gewissen Zeit absolviert sein. Dies könnt Ihr entweder im Arcade- oder Story-Modus gekonnt umsetzen oder euch im “Mehrspieler”-Modus mit euren Freunden messen (dazu später mehr).
Leider verhält sich die Steuerung nicht immer wie gewünscht und kann als nur sehr gewöhnungsbedürftig sein. Gespielt wird prinzipiell mit dem Touchpen, mit dem ihr die fallenden Bausteine auffangt und versucht zu platzieren. Aber darin besteht schon die erste Schwierigkeit, denn die Spielsteine lassen sich nur schwer in die gewünschte Position drehen. Ist ein Stein vom Touchpen losgelassen worden, fällt er hinunter oder gar hinaus aus dem Bild und das gibt Zeitstrafpunkte.
Die Schwierigkeit der Ziele steigt tendenziell mit jeder weiteren Mission an.
Präsentation
Die Welt der Coplins erstrahlt in den buntesten und grellsten Farben dieser Welt und ist in einer süßen Pixeloptik zum Leben erweckt worden und so machen sowohl die Figuren, als auch die Hintergründe einen durchaus guten, jedoch auch ganz “eigenen” Eindruck. Und so wie die Coplins nicht von dieser Welt sind, so ist es der Sound auch nicht. Außerirdisch, ganz klar. Süß, irritierend und nach ein paar Minuten sehr nervig. Doch wer braucht zum Türme erbauen schon Musik?
Mehrspieler
Neben dem Story- und Arcade-Modus kann der Spieler im sogenannten Battle-Modus gegen den Computer oder gegen bis zu drei Freunde über WiFi antreten. Wer ist wohl der bessere Bauherr?
Fazit
Dieses knuffige Puzzle ist wirklich einmal eine Abwechslung vom Türmchen bauen des guten alten Tetris. Eine süße Comic Geschichte ohne Dialoge erfordert schon viel Fantasie was mit den kleinen Coplins wohl alles so geschieht und weshalb der Spieler diese Türme bauen soll. Und so ganz ohne Logik und Nachdenken wird es wohl schwierig werden, die kniffeligen Missionen und Ziele meistern zu können. Doch die Steuerung macht einiges kaputt. Denn als Bauherr hatte ich oftmals nicht das Gefühl, Herr bzw. “Frau” meiner Lage zu sein. Schade eigentlich!
Pro’s
- Bunte Pixelgrafik
- nettes Puzzle Ambiente
- Auswahl der Spielhand
Contra’s
- nerviger Sound
- schlechte Steuerung
Gameplay:
Es gibt drei spielbare Modis, vom Einzelspieler über Multiplayer zum Hoch hinaus. Ziel ist es einen Turm zu bauen der stabil genug ist, um die kleinen Monster zu ihren Raumschiffen zu bringen. Dabei müssen weitere Coplins befreit werden, erfüllt man die angegebenen Ziele. Dadurch kann der Spieler nicht einfach “drauf los” spielen, sondern muss taktisch und logisch überlegen, wie die Bausteine gesetzt werden.
Grafik:
Eine kleine schrille bunte Welt, die in einer Pixeloptik erscheint. Die Geschichte wird in Form von kleinen Bildern ohne Sprechblasen beschrieben, die mit viel Fantasie beliebig erdacht werden kann.
Sound:
Der Sound ist wirklich nicht von dieser Welt und sorgt dafür ihn einfach nach ein paar Minuten auszustellen.
55%
Gesamtwertung
