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Trauma Center – Second opinion

von , 21. August 2007 12:34 Uhr
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Ihr merkt wie euch der Schweiß von der Stirn läuft, eure Hände nervös und zitterig werden… euer Blick bleibt nichts desto trotz konzentriert auf das Skalpell und den bevorstehenden Schnitt gerichtet. Blutverlust! Hastig versucht ihr das Blut abzusaugen und die Wunde zu stillen, doch der Puls des Patienten sinkt stetig weiter… In letzter Sekunde entdeckt ihr eine auftretende Polypenbildung und entfernt diese Eifrig. Genau solche Szenarien Erwarten euch im heimischen Wohnzimmer mit Trauma Center: Second opinion, was der Titel sonst noch so verspricht und ob sich bei diesem Sequel der Nintendo DS Version um ein gelungenes Spiel für die Wii handelt, haben wir für euch getestet.

Inhaltsverzeichnis

Details über Spielname

  • Geschicklichkeitsspiel von Nintendo
  • Erscheinungsdatum: 09.08.2007

für folgende Konsolen erhältlich:


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Story

Ihr steuert im OP des Hope Hospitals, denn jungen Chirurgen Dr. Stiles. Am Anfang des Spiels wird euch durch einen kurzen Prolog die Geschichte des Protagonisten erläutert und die dazugehörigen Charaktere, welche sich im Spiel vermehrt anhäufen. So wird euch am Anfang durch Unterstützende Hilfe eurer leitenden Krankenschwester, die Steuerung mit Nun-Chuck und Wii-Mote, sowie die dazugehörigen Operationsmittel und Gerätschaften erklärt.

Im Verlauf der Geschichte, welche durch einzelne Prologe weiter getragen wird, erhaltet ihr neue Fertigkeiten und Operrationsmethoden, aber das ist nicht alles, denn auch euer Charakter entwickelt sich psychisch weiter. So ist gerade am Anfang die Ethik und Beschaffenheit eurer ärztlichen Fähigkeiten in Frage gestellt.

Wie dies genau aussieht und auf euch atmospherisch wirkt, möchte ich nicht vorweg nehmen. Jedoch sei gesag, das die Prologe aus einzelnen Standbildern bestehen und teilweise recht lang sein können. Jedoch ist die Geschichte und die Charakterinterpretation sehr gut gelungen, so das die Prologe aufjedenfall Lust auf mehr machen. Denn spannend, dramatisch und auch lustig sind sowohl die Charaktere als auch die Geschichtenerzählung.

Gameplay

Das Spielprinzip ist denkbar einfach, ihr erhaltet ein kurzes Briefing über die Leiden der vorhandenen Patienten und operiert diese dann angemessen, dazu verwendet ihr 8 bestehende Operrationswerkzeuge und einigen Extrawerkzeugen wie beispielsweise den Defilibrator. Die Operrationen an sich bestehen aus kleinen wiederkehrenden Minispielen, so müsst ihr mit dem Skalpell beispielsweise eine gerade Linie, an den erforderlichen Punkten treffen um so den Oberkörper des Patienten zu öffnen. Eine Zeituhr und der Puls des Patienten setzen euch zusätzlich unter Druck und sorgen zusammen mit der dramatischen Musik zu echt Nervenaufreißnden Operationen.

Präsentation

Natürlich wurde die Version von Trauma Center: Second opinion grafisch gegenüber der DS Version aufgewertet, jedoch bleibt der Charme und der Stil, der DS Vorlage treu. So sind die Adaptionen der Statischen Hintergründe und die der Charaktäre sehr ähnlich, was für Leute schöner Zeichnungen jedoch nicht unbedingt ein Negativaspekt sein muss. Jedoch wäre es sicherlich auch möglich gewesen, ein wenig Leben in die Hintergründe und Charaktäre bringen zu können. Ein Blinzeln oder Bewegung der Pupillen, denke ich hätte schon einiges erreichen können, auch ein Flackern des Hintergrundes oder ein wehender Ventilator, hätte ein wenig Abwechslung bieten können.

Die Ingamegrafik unterscheidet sich dann jedoch schon erheblich von der Nintendo DS Version, ist aber durchaus gelungen, so wirken die Organe und Einschnitte nicht unbedingt ekel erregend oder abstoßend, trotzdem erkennt man das es sich hierbei um “Innereien” handelt.

Sound

Der Sound ist inklusive Synchronisation stimmig und dramatisch, leider gibt es keine deutschen Stimmen und somit muss man sich hier zu lande mit dem Untertitel begnügen, das ist aber nicht weiter schlimm, schließlich liefert die eigentliche Spieldramatik die spannende Musik wenn der Puls des Patienten am sinken ist.

Fazit

Ich war Trauma Center: Second opinion sehr skeptisch gegenüber, denn die Verpackung hatte mich getäuscht und schien für langweilige Einsätze zu stehen. Aber weit gefehlt, die Operationen sind dank des Zeitdrucks und der eintretenden Komplikationen am Patienten, nicht nur Abwechslungsreich gemacht sondern auch wahnsinnig spannend. Die Geschichte macht Lust auf mehr und könnte glatt einer Fernsehserie wie beispielsweise Scrubs entsprungen sein. Zugegeben, einige Operationen sind ziemlich schwer, aber nicht unlösbar, so ist das Spiel jedenfalls für ältere Spieler ebenso geeignet wie für die Jüngeren. Unterm Schnitt kann ich dieses Spiel nur empfehlen, so ist das Spielprinzip clever und aufregend und besteht ebenso aus einem Abwechslungsreichem Spieldesign.

Pro’s

Contra’s

  • leichter Einstieg
  • spannende Geschichte
  • charismatische Charaktere
  • spannende Minispiele (Operationen)
  • guter Einsatz der Wii-Steuerung
  • teilweise zu lange Prologe
  • teilweise sehr schwierig
  • Hintergründe und Protagonisten zu statisch

Gameplay:

Das Gameplay ist frisch und knackig, so müssen Minispiele verpackt werden!

Grafik:

Die Grafik bedient sich eher einfacher Elemente, erledigt ihren Zweck aber voll und ganz!

Sound:

Die Synchronstimmen sind gut gewählt und machen Lust auf mehr, leider gibt es keine deutsche Sprachausgabe.

Wertung:

  • 83% Story
  • 84% Gameplay
  • XX% Steuerung
  • 88% Grafik
  • 71% Sound
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