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Terminator: Die Erlösung Review / Test

von , 05. Juni 2009 15:36 Uhr

boxart_eur_terminator-salvationTerminator: Die Erlösung basiert auf dem vierten Titel der Filmserie und lässt euch in die Schuhe von John Conner schlüpfen, um gegen die dominierenden Maschinen in Los Angeles zu im Jahre 2016 zu kämpfen. In wie weit sich das Spiel am Film orientiert und ob die Zerstörung der Maschinen soviel Spaß macht wie erwartet, haben wir für euch getestet. Ob “Die Erlösung” dabei auch Spieltechnisch die Macht an sich reißen kann, erfahrt Ihr also in unserem Test.

Inhaltsverzeichnis

Details über Terminator: Die Erlösung

  • Shooter von Warner Interactive
  • Erscheinungsdatum: 29.05.2009

für folgende Konsolen erhältlich:


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Story

terminator-die-erloesung-spiel-ps3Terminator: Die Erlösung folgt der Geschichte rund um John Conner und wie er vom jungen Soldaten zum führenden Commander im Krieg gegen Skynet wird. Als einige seiner Kameraden hinter den feindlichen Linien zurückgelassen werden sollen, entscheidet sich Conner für die Rettung seiner Truppe. Genau dies ist der Zeitpunkt an dem alles seinen Lauf nimmt und Ihr mit einer Hand voll Männer, Frauen und einem Laptop bewaffnet euch einen Weg durch die Maschinen kämpft, um so nicht nur euern Arsch sondern auch die restliche Menschheit vor dem schlimmsten zu bewahren. Mehr gibt es leider zur Story nicht zu sagen, denn diese ist alles andere als Tiefgründig, doch wer Terminator kennt und sich schon bei den Filmen auf kompromisslose Action gefreut hat, wird auch bei der Spielumsetzung ausreichend bedient.

Gameplay

terminator-die-erloesung-spiel-ps3-4Terminator: Die Erlösung ist ein typischer Thirdperson-Shooter, bietet aber neben den normalen Lauf- und Actioneinlagen auch ein Gears of War ähnliches Deckungssystem oder sollte man es eher als aufgewertete Kopie ansehen? Denn das Deckungssystem bietet nicht nur optische parallelen, sondern auch die vorhandenen Deckungsmöglichkeiten wie z.B. das verstecken hinter Betonklötzen. Jedoch wurde die Handhabung dabei deutlich verbessert, so reicht ein druck des Sticks in die richtige Richtung um sich in die nächste Deckung zu buchsieren und sich so dem Feind zu nähern. So funktioniert das Deckungssystem nicht nur in ruhigen Spielmomenten, sondern gerade die Actionreichen Kämpfe lassen sich ohne das clevere Ausnutzen der zerstörten Landschaft nur schwer bewältigen.

So sind zum Beispiel die Spiderwalker von vorne so stark gepanzert, das sich ein anschleichen von hinten als extenziell notwendig herausstellt.

Wer sich die Maschinen aber lieber direkt zur Brust nehmen will und auf diverse “Versteckaktionen” verzichtet, wird schnell merken dass dies einen ordentlich Stoß an Feuerkraft erfordert, aber was wäre Terminator ohne ein riesiges Waffenarsenal? So stehen John Conner unter anderem  die M4, RPG-7, Shotgun, M-249 SAW Maschinengewehr, Granaten, Rohrbomben, Granatpistole und als stationäre Waffen das 50. Cal Maschinengewehr und ein Vollautomatischer Granatenwerfer zur Auswahl, um sich so tatkräftig zur Wehr setzen zu können.

Die Waffenauswahl funktioniert dabei in typischer Shootermanier, über eine separate Auswahl. Negativ fällt dabei jedoch schnell auf, dass auch Granaten über das normale Waffeninventar ausgewählt werden müssen, hier hätte sich ein gesonderter Knopf oder eine Kombination sicherlich positiver ausgewirkt.

Um die dauernden Kämpfe gegen die Terminatoren ein wenig aufzulockern, ist es euch von Zeit zu Zeit gestattet via Vehikel durch die Stadt zu fahren. Leider bleiben euch dabei keine freiwählbaren Passagen oder Steuerungsmöglichkeiten der Fahrzeuge, denn Ihr übernehmt die ganze Zeit die Rolle des Boardschützen.

Leider bleibt die Spieldauer trotz zahlreicher Talfahrten extrem kurz. Wer mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielt wird mit runde 6 Stunden beschäftigt, während die Normal-Spieler mit 3-4 Stunden abgespeist werden, was eindeutig zu kurz für einen Vollpreistitel ist.

Präsentation

terminator-die-erloesung-spiel-ps3-3Die grafische Aufmachung geht durchaus noch als recht ansehnlich durch, überzeugt aber leider durch die technischen Schwächen nicht wirklich. So wirken die Texturen sehr flach und ohne Struktur, während eure Konsole sowohl im Singleplayer- als auch im Kooperationsmodus häufig unter Ruckeleien leiden muss.

Atmosphärisch kommt Terminator: Die Erlösung ebenfalls nicht an die Dichte der Filme ran, so wirkt weder die Umgebung noch die Gegner Angsteinflößend oder “Übermächtig”. Einzig und allein die komprimierten Zwischensequenzen vermitteln ein echtes Terminator-Feeling.

Sound

terminator-die-erloesung-spiel-ps3-2Der Sound und vor allem die musikalische Untermalung sind genauso wie die Synchronisation, OKAY.
Leider erkennt man den original Soundtrack nur im Ansatz der abgewandelten Soundstücke wider, was eigentlich schade ist, denn der Soundtrack von Terminator hat dieses Franchise sprichwörtlich geprägt und hätte somit ein Muss sein müssen. So wirkt der Sound generell etwas dahin “gesteckt”, gerade bei den Synchronisationen wirken die Stimmen zum Beispiel recht aufgesetzt und unpassend zu den Animationen der Akteure.

Mehrspieler

terminator-die-erloesung-spiel-ps3-koopTerminator: Die Erlösung bietet dem Spieler einen relativ guten Kooperationsmodus, welcher jedoch (wieso auch immer) nur im Splitscreenmodus spielbar ist. Dennoch wirkt sich das Spielen zu zweit, deutlicher auf das Gameplay aus, als es das Spiel alleine tut. So bietet der Umgang mit eurem Partner tiefgründigere taktische Möglichkeiten, als mit der KI-Konkurrenz. Negativ fällt dabei jedoch auf, dass sich durch die verstärkte Unterstützung die Spielzeit deutlich verkürzt. Dennoch ist der Kooperationsmodus das eigentliche Herzstück des Spiels und wahrscheinlich der einzige Kaufgrund.

Fazit

Tja, einige Fragen sich sicherlich warum unser Fazit zu kurz ausgefallen ist. Die Antwort liegt klar auf der Hand, bei einem Spiel mit so wenig Spielzeit beschränkt sich natürlich auch die Möglichkeit der Berichterstattung auf ein relatives Minimum. Schade, denn aus Terminator: Die Erlösung hätte sicherlich ein sehr gutes Spiel werden können, wären da nicht die Performanceeinbrüche und das flache Texturmappig. Das Deckungssystem wurde hingegen hervorragend umgesetzt und zeigt was hätte möglich sein können.

Dennoch lohnt sich das Spiel sicherlich für alle Kooperationsfreunde unter einer Bedingung, es muss deutlich günstiger werden! Für rund 30 Euro wäre Terminator: Die Erlösung sicherlich ein unterhaltsamer Happen für Zwischendurch, so bleibt leider nur eine Warnung vor einem zu teuren zweite Klasse Shooter.

Pro’s

Contra’s

  • Gutes Deckungssystem
  • Reichlich Waffen
  • Kooperationsmodus
  • Sehr knappe Spielzeit
  • Flache Texturen
  • Schwache Performance

Gameplay:

Das Gameplay ähnelt dem der Gears of War Spiele, ist aber deutlich zu kurz und unausgewogener.

Grafik:

Die Grafik ist okay, leider sehr instabil und flach.

Sound:

Mit dem Sound kann man sich anfreunden und die 3 Stunden Spielzeit auch ertragen.

Wertung:

  • 53% Story
  • 64% Gameplay
  • 78% Steuerung
  • 62% Grafik
  • 58% Sound
  • 69% Multiplayer
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