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Pikmin Review / Test

von , 01. Juni 2009 22:49 Uhr
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2009_03_15_7149bd2a0e4880fSchon wie in der Gamecube Version dreht sich bei Pikmin alles um Captain Olimar, der mit seinem Raumschiff auf einem unbekannten Planeten abstürzt. Jedoch wurde Pikmin nicht einfach 1zu1 umgesetzt, so wurde gerade die Steuerung auf Wii Verhältnisse getrimmt und so fügt sich die WiiMote perfekt ins Spielgeschehen ein, selbst für einen Pikmin Anfänger erscheint die Steuerung einfach und ist sehr schnell zu erlernen. Die Pikmin lassen sich mittels wenigen Tasten komplett steuern und auch die Handhabung der Kamera ist sehr schön gelöst.

Inhaltsverzeichnis

Details über Pikmin

  • Strategie von Nintendo
  • Erscheinungsdatum: 06.02.2009

für folgende Konsolen erhältlich:

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Story

pikmin-wiiCaptain Olimar, der mit seinem Schiff durch die Galaxie reist, wird unverhofft von einem Meteoriten getroffen. Daraufhin stürzt sein Raumschiff, der Dolphin, auf einem fremden Planeten mit giftiger Atmosphere ab. Jedoch besitzt Olimar einen Schutzanzug der es ihm ermöglicht noch 30 weitere Tage auf dem Planeten zu überleben. Bei der Erkundung des Planeten stößt Captain Olimar auf einige seltsame “Objekte”. Als Weltraum Captain kann Olimar natürlich fremdes nicht fremd lassen und so nimmt er die kleinen Wesen, die den Karotten seines Heimatplaneten, den PikPik’s ähneln, genauer unter die Lupe und gibt ihnen den Namen Pikmin. Fortan wird der Captain von den kleinen Pikmins begleitet und helfen ihm bei der Reperatur seines Raumschiffes.

Gameplay

pikmin-wii-2Die Steuerung von Pikmin ist sehr einfach und schnell zu erlernen. So lassen sich die Pikmin genauso wie Captain Olimar mittels weniger Tasten steuern. Für die Interaktion mit den Pikmin stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung, wie zum Beispiel die Möglichkeit sie auf diverse Objekte zu werfen oder auch das Herbeirufen und Entlassen selbiger. Aber auch Olimar ist nicht ganz nutzlos, denn er führt und navigiert die Pikmin wie es ihm beliebt. Die Bewegung erfolgt wie gewohnt über den Nunchuk Controller. Mit Hilfe der Wiimote ist übernehmt Ihr hingegen die Zielsetzung eurer Gefolgskarotten, um so beispielsweise bestimmte Objekte anzuwählen. Neben dem Sammeln von Objekten, müsst Ihr mit Hilfe eurer Pikmin aber auch gefährliche “Ungeheuer” bekämpfen und kleine “Rätsel” lösen. So sind bestimmte Pikmin stärker oder resistent gegen gewisse Elemente.

pikmin-wii-5Dies läuft nach erteilung des Ziels weitesgehend automatisch ab, so sammeln eure Pikmin beispielsweise die “Pikminmünzen” und bringen die automatisch zu ihrem Nest, um so weitere Pikmin zu erhalten. Aber das ist nicht alles was die Pikmin können, denn den Pikmin ist es auch nicht vergönnt sich weiter zu entwickeln, dies wird durch die Blume auf ihren Köpfen sichtbar und geschieht durch eine “Nektarartige” Flüssigkeit. Wer sich jetzt bei Pikmin darauf freut, eine unendliche Zahl wuselnder Karotten kontrollieren zu dürfen wird leider enttäuscht, ab einer Zahl von 100 Pikmin verbleibt der Rest in der Zwiebel, um bei zu großen Verlusten als Reserve zu agieren. Dennoch solltet Ihr darauf achten möglichst viele Pikmin mitzuführen, denn je gewisse Objekte setzen eine bestimmte Anzahl an Trägern vorraus und je mehr Träger Ihr habt, desto schneller wird das Objekt eurer Begierde weg transportiert.

Präsentation

pikmin-wii-3Die Grafik ist in gewohnter Nintendo-Manier – kitschig, bunt und saufröhlich – was sich aufjedenfall positiv ins Gesamtbild integriert. Aber natürlich ist die alte Pikmin Variante ein wenig eingestaubt und so hat Nintendo es sich nicht nehmen lassen, sie durch kleine Ausbesserungen noch einmal gehörig bunter zu machen. Aber auch das Charakterdesign ist spritzig, frisch und neu, speziell Olimar und die Pikmins sind wissen zu gefallen, fast kantenfrei und mit prächtigen Farben geprägt wandert Ihr über die planetare Oberfläche, ohne dabei ständig an M&M’s denken zu müssen.

Aber auch der Umgebung wurden kleine, aber feine Details zu gute getan. So wird mit vielen optischen Spielereien dem Spieler auch beim wiederholten Passieren einzelner Spielabschnitte nicht langweilig. Atmosphärisch ist Pikmin, sicherlich kein Spannungshobel, oder bewegendes Drama, aber es weiß gekonnt seinen witzigen und süßen Charme auszuspielen. Das Spiel versucht dabei dem Spieler zu vermitteln, das er auf einer wirklich fremden und unentdeckten Oberfläche gelandet ist, und dieser erster Eindruck bleibt das ganze Spiel über auch erhalten und das obwohl man sich schon fast wie zu Hause fühlt. Man sieht die Dinge also aus einer anderen Art der Sicht.

Jedoch wird gerade durch das Raumschiff, die Pikmin und deren Brutstätte immer wieder das abgehobene, bzw. der andere Blickwinkel nach vorne gerückt.

Sound

pikmin-wii-4Auch der Sound wurde gekonnt umgesetzt. So untermalt der dudlige Sound die schöne Atmosphäre wunderbar, während die quietschigen Geräusche der Pikmin es immer wieder schaffen, einem mit kleinen melodischen Wandergesängen ein Schmunzeln oder Lachen auf die Lippen zu zaubern.

Die Soundkulisse ist somit schon ein wahres Highlight für sich, denn selten hat man so putzig klingende Anhänger im Schlepptau wie bei Pikmin.

Fazit

Pikmin war zu Gamecube Zeiten schon eine Leckerei die man sich nur durch völlige Sturrheit entgehen lassen konnte und das wird auf der Wii nicht anders sein. Für einen unschlagbaren Preis von rund 30 Euro, erhaltet Ihr neben einem aufpolierten Klassiker auch 100 kleine Anhänger, denen Ihr nachtrauert, mit denen Ihr lacht und um die Ihr euch kümmern wollt. Pikmin fesselt den Spieler einfach und baut eine Bindung zwischen Spielfigur und Pikmins auf, wie man es bei Spielen sonst nie erlebt.

So schafft das Spiel nicht nur zu unterhalten, sondern auch eine emotionale Bindung. Klinkt Krank? Ist aber so. Also ein absolut heißer Kauftipp!

Pro’s

Contra’s

  • sehr gelungene Steuerung
  • stark verbesserte Grafik
  • sehr schöner Sound
  • trotz gleichem Spielprinzip immer wieder spannend
  • kurze Spielzeit

Gameplay:

Zusammengefasst könnte man sagen, dass die Steuerung wieder einmal eine pure Glanzleistung von Nintendo ist und die Gamecube-Version bei weitem übertrifft.

Grafik:

Grafisch gewinnt die Wii-Version auch. Man darf bessere Models, sowie eine abwechslungsreiche Außenwelt erwarten.

Sound:

Der Sound ist immer wieder schön zu hören, so wird er auch den eingefleischten Pikmin-Spielern nicht langweilig.

Wertung:

  • 89% Story
  • 95% Gameplay
  • 99% Steuerung
  • 85% Grafik
  • 87% Sound
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