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Onechanbara – Bikini Zombie Killers Review / Test

von , 28. April 2009 21:42 Uhr
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bikini-zombie-killersStändig hört man aus jeder Ecke das Genörgel und Gemecker, das es für die Wii keine ordentliche Spiele für “Ältere” gibt. Sicherlich besteht ein großteil der Spiele aus diversen Minispielsammlungen, aber neben Nintendo konzentrieren sich nun auch endlich andere Hersteller auf die Hardcoregamer und dessen Bedürfnisse.

Meistens handelt es sich bei diesem Cliente um den hart umgekämpften Männermarkt und genau auf diesen hat Bikini Zombie Killers es abgesehen. Ob sich die Schwerteschnetzelei lohnt, haben wir für euch blutig angeschnitten.

Inhaltsverzeichnis

Details über Onechanbara – Bikini Zombie Killers

  • Actionspiel von Koch Media GmbH
  • Erscheinungsdatum: 27.03.2009

für folgende Konsolen erhältlich:


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Story

Eine Story ist zwar am Rand rund um die Geschwister Aya und Saki vorhanden, wird aber leider nur als Fließtext wiedergegeben und auch im Spiel selbst nicht sonderlich hervorgehoben, somit merkt man schnell das Story ähnlich wie bei “guten” Trashfilmen eher die 5. oder 6. Geige spielt.

Gameplay

bikini-zombie-killers1Wer bei Bikini Zombie Killers tiefgründiges Gameplay oder anspruchsvolle Rätsel erwartet, wird wohl leider aufs bitterste enttäuscht. Aber all die jenigen die sich gedankenlos und relaxed vor den Fernseher setzen wollen, um ein wenig Blut zu vergießen und Brüste wackeln zu sehen, kommen wahrscheinlich bei diesem Titel voll auf Ihre Kosten. Denn dieses Spiel bietet kompromisslose Gewalt mit blutigen Schwertern und kostümierten Babes.

Frei nach dem Motto “Sex sells” schlüpft Ihr dabei in die Rolle einer der beiden Schwestern Aya oder Saki und bekämpft mit unterschiedlichen Schwertern und Kampfstilen wandelnde Untote. Diese schnetzelt Ihr entweder mit euren Schwertern und gekonnten Kombinationen nieder oder knüppelt sie via Fuss, Faust und Wurftechniken kaputt. So besitzt Ihr neben euren zwei mächtig scharfen “Waffen” auch eine Fernkampfattacke und einen Spezialmove, die euch in brenzlichen Situationen das eine oder andere mal eventuell das Level überstehen lässt.

Gesteuert wird bei Bikini Zombie Killers primär mir Nunchuk und Wiimote. Während Ihr euren Charakter mit dem Nunchuck gekonnt durch die Zombies manövriert, führt Ihr durch gekonnte Bewegungsablaufe diverse Schwerthiebe aus.

Der Spielmodus selbst ist mehr oder weniger linear, wobei Ihr eure Wege und die zu gehenden Abschnitte frei wählen könnt. Oder wenigstens soll euch dieser Eindruck mit Hilfe einer Karte vermittelt werden. Und da kommen wir auch schon zum größten Manko des Spiels. Denn ohne Karte wird man schnell gefrustet die Konsole abschalten und sich anderweitig beschäftigen. Denn betretet Ihr ein Areal in dem Ihr das Gebiet säubern sollt und verlasst dann ausversehen (passiert durch die ähnlichen Grafikelemente der Kulisse häufiger als man eventuell denkt) dieses Gebiet um zu merken das Ihr vorher schon ein mal an diesem Ort wart, wird euch der Weg erneut versperrt und Ihr müsst die anstrengende Metzelei wiederholen. Leider ist es dabei auch nicht möglich die Zombies einfach zu umgehen, denn das wäre ja zu einfach und so werdet Ihr einfach sturr eingesperrt bis auch der letzte Zombie in alle Körperteile erfolgreich zerlegt wurde.

Präsentation

blutige-babesGrafisch bietet Bikini Zombie Killers, neben runden Argumenten, welche sich vorwiegend an den weiblichen Protagonisten befinden, nicht viel. Ein Grund dafür ist sicherlich die relativ begrenzte Hardware und eventuell das fehlende Know-How wie man für die Wii grafische Leckerbissen zaubern kann bzw. die Hardware gut ausreizt (Mario Galaxy machts gekonnt vor). Dennoch bietet die Zombieschnetzelei gute Ansätze, so sind unter anderem die Animationen eigentlich relativ flüssig und dynamisch.

Das trifft aber im Grunde nur auf die spielbaren Charaktere zu. Denn die Horden der Zombies, wirken dagegen recht steif, interaktionslos und eintönig. Details gingen wenn sie überhaupt unter dem Blut versteckt waren somit einfach unter.

Die 8 verschiedenen Level hingegen wirken beim ersten Anblick recht ansehnlich, leider wiederholen sich fast alle Elemente zu häufig und gerade die Gehwege an sich wirken recht kahl, was wiederrum die Umgebung leblos wirken lässt. Dort hätten eventuell schon ein paar alte Zeitungen oder Dosen ein wenig “Liebe” in die Bude gebracht.

Ein weiteres Manko ist sicherlich die krampfhafte Kameraführung, welche sich nichtmal automatisch eurem aktuellen Blickfeld zuwendet, wodurch es nicht selten passiert das Ihr nicht nur Zombies aus den Augen verliert sondern sogar schnell die Orientierung einbüßt. Da wäre auf jeden Fall starker Nachholbedarf gefordert gewesen.

Sound

zombie-babesSoundtechnisch bietet Bikini Zombie Killers, leider nur gewohnte Geräuschkulissen und dudelige Japanklänge, welche leider schnell als störend empfunden werden können. Die Synchronisation (ja es gibt eine) scheint daher eigentlich überraschend gut gelungen, auch wenn man sie ohne japanische Sprachkenntnisse wohl nicht verstehen mag und nein es gibt keine deutsche Synchronisationsalternative (und dafür bin zumindstens ich sehr dankbar, denn diese sind gerade bei japanischen Titeln oder Animes eher dürftig übersetzt und gesprochen).

Mehrspieler

koop-spielErfreulich ist hingegen die Möglichkeit zu zweit auf die Jagd im Koop-Modus zu gehen und gemeinsam mit Freund oder Freundin seiner Wut freien lauf zu lassen. Leider fehlt hierbei die Interaktions-Möglichkeiten, auf die aber auch beim gemeinsamen Spielen verzichtet werden kann. Was jedoch für einen kurzweiligen Spaß nicht weiter schaden sollte, so kann man seine Zeit in zwei verschiedenen Modi vertreiben, einmal dem Freeplay bei dem es darum geht bestimmte Aufgaben zu erledigen oder im Survival-Modus bei dem Ihr versucht so lange wie möglich gegen immer stärkere Wellen von Zombies zu bestehen.

Fazit

Bikini Zombie Killers ist kein Minispiel und sicherlich auch kein Spiel für Kinder. Wer auf Zombies, Blut und wackelnde Möpse steht wird hier mit kompromissloser Gewalt und ordentlichen “Boobs” köstlich bedient. Somit eignet sich Bikini Zombie Killers eigentlich nur als kleiner Zeitvertreib ohne geistige Tiefe, aber diese Rolle füllt es auch ausgesprochen gekonnt aus.

Leute die hingegen ein wenig den Geist mit einbinden wollen oder durch tolle Geschichten stimmuliert werden wollen, sollten unbedingt die Finger von dem Spiel lassen!

Pro’s

Contra’s

  • Zombies, Brüste und Gewalt
  • Wackelnde Brüste
  • Freischaltbare Gimmiks
  • Koop-Modus
  • Schrecklich unübersichtliche Levelverzweigungen
  • Schwache Kameraführung
  • Eintönige Welten und Gegner
  • Zu wenig Abwechslung

Gameplay:

Das Gameplay besteht aus Brüsten, Zombies und wilder Schnetzelei. Leider sind die Level wenig durchdacht und verwirrend.

Grafik:

Die Grafik ist akzeptabel könnte durch leichte Anpassungen jedoch deutlich lebendiger wirken.

Sound:

Irgendwie und irgendwo schon mal gehört, kennt man also.

Wertung:

  • 34% Story
  • 62% Gameplay
  • 60% Steuerung
  • 61% Grafik
  • 53% Sound
  • 67% Multiplayer
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