Ihr sucht knallharte Offroad-Action an außergewöhnlichen Orten? Dann ist Motostorm sicherlich ein heißer Kandidat dieses Genre, denn schon auf der Playstation 3 ließen die Motoren der prachtvollen Vehicel die Wüste und die tropischen Gefilde beben. Ob sich die Pferdestärken auch in Alaska aufs Eis bringen lassen, haben wir für euch mit Handschuhen und langen Unterhosen eiskalt getestet.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Motorstorm: Arctic Edge |
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für folgende Konsolen erhältlich:
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Gameplay
Motorstorm: Arctic Edge ist die Fortsetzung des großen Bruders auf der PSP. Dabei steigt Ihr mit deinen der 24 freischaltbaren Charaktere in eins der insgesamt 24 Fahrzeuge zu denen auch Buggy’s, Motorräder, Quads, Ralleywagen, Schneemobile und Schneewühler gehören, diese können mit ansteigendem Punktekonto durch weitere Bauteile, Lackierungen oder Reifen je nach Fahrstil und Geschmack individualisiert werden können.
Um euer Punktekonto zu füllen, müsst Ihr ordentlich im Karriere-Modus Siege einheimsen, so kriegt Ihr für den 1. Platz 100, für den 2. Platz 75 und für den 3. Platz 50 Punkte auf euer Konto gut geschrieben, die anders platzierten gehen dabei leider leer aus. Der Karriere-Modus kommt dabei als lose Strecken Zusammenfassung aus und lässt jegliche Art von Geschichte vermissen. Das trübt aber nicht über die eigentlichen Stärken des Spiels hinweg, denn wer bei einem Offroad-Spiel nach tiefer Storyline oder schweren Dialogen ausschauh hält, hat wohl den Sinn für Actiongeladene Offroad-Rennen schon längst verloren und genau das kann Arctic Edge auf der PSP bieten.
Um dem Spieler dabei ein wenig Abwechslung zu bieten, gibt es bei Motorstorm so genannte Events, diese laufen grundsätzlich immer nach dem gleichen Prinzip ab … alle fahren mit der selben Fahrzeugklasse und die ersten 3 platzierten heimsen die Punkte ein. Wem das zu langweilig ist, dem bleibt auch noch der spannende Bombenmodus, bei dem Ihr euch an die Spitze hetzt und somit euer Punktekonto kontinuierlich aufladet, bis Ihr oder ein anderer zuerst 999 Punkte gesammelt hat.
Damit es in Motorstorm: Arctic Edge auch nicht langweilig wird, könnt Ihr auf insgesamt 12 Strecken vorwärts und rückwärts die Pistensau raus lassen und ordentlich Gas geben. Diese sind mit Rampen und verwinkelten Streckenabschnitten nicht nur Abwechslungsreich und spannend gestaltet, sondern auch anspruchsvoll im Handling. Leider gibt es auch ein neues Feature und so machen euch Lawinen und Erdrutsche ab nun das Leben unnötig schwer, denn ob einen die Schneemassen erwischen oder nicht ist überwiegend Glückssache und weniger abhängig von euren Fahrkünsten.
Leider kommt in Motostorm: Arctic Edge selten ein wirklicher Geschwindigkeitshype auf, da helfen dummerweise auch keine Geschwindigkeitsboosts, welche euch ständig zur Verfügung stehen und nur bei dauer Beansprachung euer Vehicle zur Explosion bringen. Dennoch bietet Motorstorm durch die Arcadelastige Steuerung genügen Fahrspaß, um den Spieler zwischendurch zu unterhalten..
Präsentation
Grafisch macht Motostorm: Arctic Edge auf der PSP grundlegend einen guten Eindruck, allerdings bietet auch dieser Titel seine Schwächen. So gehen Details und Kontraste im kalten Schnee eher unter und lassen die farbenfrohen Landschaften des PS3 Vorgängers vermissen. Auch wenn wir den direkten Vergleich mit dem großen Bruder für irrelevant halten, wird beim ersten Spielen schnell das größte Problem offensichtlich, denn die Weitsicht ist bei Motorstorm durch die geringe Auflösung (oder den dichten Nebel Alaskas) relativ eingeschränkt und so geschieht es schon das eine oder andere mal, das man mit voller Wucht in der Kurve gegen die Wand fährt.
Sound
Beim Soundtrack und den Soundsamples wurde hingegen alles richtig gemacht und so bietet gerade die Musik wohl das beste was es zur Zeit auf der PSP in Sachen Rennspiele auf die Ohren gibt.
Mehrspieler
Motorstorm bietet auch einen “versteckten” Multiplayer-Modus, wieso versteckt? Ganz einfach, denn der Online-Modus ist leider unter dem Menüpunkt Zeitrennen versteckt und lässt den Spieler erst ein mal auf dem trockenen liegen. Hat man jedoch ein mal den Multiplayer-Modus gefunden, dann bietet euch Motorstorm: Arctic Edge im Ad-Hoc-Modus ordentlich Stoff um euer Blut in Wallung zu bringen. Denn Rennspiele spielen Ihren ganzen Charme und Ihre Stärken natürlich im direkten Konkurrenzkampf aus und Motorstorm macht da keine Ausnahme. Leider bietet auch der Multiplayer-Modus keine neuen Renntypen und fällt dadurch bei der Langzeitmotivation deutlich hinter innovativere Titel.
Fazit
Motorstorm: Arctic Edge ist zur Zeit wohl das beste Offroad-Spiel, das es für die PSP gibt. Die Strecken sind mit den vielen Wegen und unterschiedlichen Streckengestaltungen kaum an Abwechlungs übertreffbar und auch die freischaltbaren Charaktere und Fahrzeuge sollten für genügend Motivation sorgen. Wer noch kein Rennspiel sein eigen nennt und auf Arcade-Spiele steht, sollte sich Motorstorm definitiv anschaffen.
Pro’s |
Contra’s |
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Gameplay:
Motorstorm ist auf der PSP genauso Arcadelastig und unterhaltsam wie auf der PS3!
Grafik:
Die Grafik scheint auf den ersten Blick recht gut, lässt aber ein wenig an Feinschliff und Raffinesse vermissen.
Sound:
Super Soundtrack! :)
Wertung: |
Awards |
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