Was damals für die Nintendo-Konsolen Pokemon war, ist heute für die Playstation Besitzer Monster Hunter. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung in den Asiatischen weiten, kommen langsam auch die Europäer auf den Geschmack der Monsterjagd und so ist “Freedom Unite” bereits der 2. Ableger für die PSP. Ob Freedom Unite dabei nur als Lückenfüller für den 3. Teil herhalten soll oder sich als eigenes Spiel voll und ganz behaupten kann, wollten wir natürlich schnellst möglich für euch in Erfahrung bringen. Also auf in die endlosen Steppen …
Inhaltsverzeichnis |
Details über Monster Hunter Freedom Unite |
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für folgende Konsolen erhältlich: |
Story
Nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem riesigen Drachen in den Bergen, wacht Ihr eines Tages in einem kleinen verschneitem Bergdorf auf, um die Rolle des neuen Jägers zu übernehmen. Nach dem Ihr mit eurem “Retter”, dem alten Jäger des Dorfes geredet habt, erhaltet Ihr zu gleich eine komplette Ausrüstung für euer weiteres Handeln.
Das ist auch schon alles, was Monster Hunter Freedom Unite auf den ersten Blick an Story offenlegt, denn wer Monster Hunter schon mal gespielt hat, wird schnell merken das es sich auch im neusten Ableger nicht um einen festen Storystrang handelt, sondern um die Jagd an sich. Somit bleibt die Geschichte auch im weiteren Verlauf eher durch gelegentliche Quests oder Events eher nur Beiwerk und man lebt so seine “eigengewählte” Storyline.
Gameplay
Wer schon Monster Hunter 2 gespielt hat, wird das Gameplay bereits vertraut sein und kann sich darüber hinaus noch über weitere Features freuen. Denn Monster Hunter Freedom Unite gibt dem Spieler die Möglichkeit, seinen eigenen Charakter aus Monster Hunter 2 auf die PSP zu übertragen. Allen anderen bleibt nur die Neuerstellung mit Hilfe des wirklich umfangreichen Editors. Etliche Gesichter, Haare und Staturen werden vom Editor zur Verfügung gestellt, um sich seinen ganz eigenen Charakter erstellen zu können.
Nach dem erwachen im Dorf, werdet ihr vom alten Jäger mit einem Haus, einer Truhe und reichlich Ausrüstung versorgt. So habt Ihr zu Beginn zwar nur je ein Kleidungsstück, könnt aber sofort aus einem großen Sortiment mit 8 verschiedenen Waffentypen wählen. Dabei habt Ihr die Wahl zwischen Großschwert, Langschwert, Schwert, Doppelschwert, Hammer, Lanze, Gewehrlanze und Jagdhorn. Schützen haben dagegen drei Optionen: Bogen, leichte Armbrust und schwere Armbrust. Welche nicht nur alle unterschiedliche Eigenschaften besitzen, sondern sich auch anders spielen.
Das Spiel bietet dabei die Möglichkeit, über 1500 verschiedene Waffen zu finden oder herzustellen. Um die nötigen Materialien dafür zu erlangen, müsst Ihr natürlich zunächst ein mal die Kunst der Jagd erlernen, dafür schickt euch der Jäger in die Jagdschule, in der Ihr das Anpirschen, Erlegen, Ausweiden und natürlich alle wichtigen Informationen über die Jagd erlangt. Nach einer ausführlichen Erläuterung aller Optionen, begebt Ihr euch auch schon auf die erste Mission, auf der Ihr zunächst ein mal einen Haufen Fleisch für euer Dorf beschaffen sollt.
Aber natürlich begebt Ihr euch nicht nur für Fleisch auf die Jagd, auch begehrte Gegenstände, wie Hörner, Krallen oder Drachenschuppen sind begehrte Waren, denn durch das ansammeln kostbarer “Monster-Reste” könnt Ihr neue und vor allem stärkere Waffen schmieden lassen, um euren Kampf gegen stärke Gegnertypen deutlich zu vereinfachen. Jedoch sind Waffen und Rüstungen nicht das einzige was Ihr sammeln könnt, denn auch Gold und Ruhm werden mit zunehmender Spieldauer für euch interessant, diese erlangt Ihr durch das erfolgreiche erfüllen aufgetragener Quests aus der Jägerhalle der verschiedenen Dörfer. Dabei gibt es 4 verschiedene Arten von Quests, der Jagd-, Sammel-, Fang- oder Schatzquest.
Die verschiedenen Quests, könnt Ihr dann entweder “alleine” oder mit bis zu 4 Jägern über Ad-Hoc-Verbindung erledigen. Wenn Ihr jedoch nicht über eine Internetverbindung in eurer nähe verfügt, dann steht euch im weiteren Spielverlauf ein katzenartiger Begleiter zur Verfügung, der euch bei der Jagd und beim Sammeln von Gegenständen nach besten Gewissen unterstützt.
Generell bietet Monster Hunter Freedom Unite über 500 Stunden Spielspaß und hunderte von Quests, aber die eigentliche Stärke des Spiels wird erst im Multiplayer wirklich ersichtlich, denn einige Missionen sind alleine unheimlich schwer bis fast gar nicht zu meistern. Dennoch macht das Spiel auch alleine durch aus Spaß und kann für lange Zeit zur wahren Sammelsucht führen, frei nach dem Motto: “Nur noch eine Kralle, Mama”.
Präsentation
Grafisch präsentiert sich Monster Hunter Freedom Unite von seiner besten Seite, mit jeder Menge unterschiedlicher Landschaften wie Sümpfe, Dschungel, Küsten, Steppen, Wüsten oder die Berge bietet es nicht nur ein großes Fuhrwerk an Umgebungen, nein auch die Monster varrieren von Landschaftstyp zu Landschaftstyp und machen die Jagd erst richtig interessant und kann durch den dynamischen Wetter- oder Tag- und Nachtwechsel noch ordentlich an Atmosphäre schöpfen. Auch die Animationen der Figuren und die Zwischensequenzen bieten durch und durch überzeugende Darstellungen. Lediglich die Kamera schmälert ein wenig die technische Umsetzung, denn leider dreht diese sich nicht immer so wie man es gerne hätte und so muss man des öfteren mal nach justieren.
Sound
Soundtechnisch ist Monster Hunter Freedom Unite sicherlich ein gutes Stückchen Technik und bietet auch die Unterstützung einer Dolby Pro Logic II Soundausgabe. Auch die Anzahl der unterschiedlichen Monster-Sounds kann sich sehen lassen und der Soundtrack an sich bietet ebenfalls ein tolles Klangerlebnis. Lediglich das ständige Miauen eures Begleiters kann euch schnell auf die Nerven gehen und lässt sich leider auch nicht abschalten. Eine Sprachausgabe fehlt ebenfalls, welche wenigstens das Tutorial ordentlich aufwerten könnte.
Mehrspieler
Eins vor weg, Monster Hunter Freedom Unite lebt sicherlich vom Multiplayer ist aber in Europa ein Zweischneidiges Schwert. Denn einerseits blüht das Spielprinzip im Multiplayer so richtig auf, andererseits ist es eindeutig ein Online-Spiel. Leider bietet Freedom Unite für “uns” nur die Möglichkeit mit bis zu 4 Spielern auf die Jagd zu gehen und ordentlich zu questen. Das macht auch wie gesagt ordentlich Spaß und ist durch aus fordernd, denn einige Quests sind so anspruchsvoll, das sie alleine kaum zu bewältigen sind. Aber auch zu 4. nimmt der Questverlauf schneller ein Ende als gewollt, denn wenn 2 eurer Mitstreiter im Kampf sterben, gilt die Quest als verloren und kann von vorn begonnen werden.
Leider macht sich der fehlende Online-Modus durchaus negativ bemerkbar, denn wie aus anderen Online-Rollenspielen bekannt, möchte man auch in Monsterhunter gerade nach etlichen Spielstunden seine tolle Ausrüstung und seinen Charakter an sich stolz präsentieren.
Fazit
Monster Hunter Freedom Unite bietet eigentlich alles, was man von einem Online-Rollenspiel erwartet. Eine Vielfalt an individueller Charaktersets, etliche Waffen, Rüstungen und Quests, aber leider keinen Online-Modus. Somit spielt sich Freedom Unite im Einzelspieler auch auf Dauer relativ trocken, während es mit 3 weiteren Mitspielern wieder durch aus Spaß macht. Für richtige Fans der Serie ist Freedom Unite sicherlich der beste Ableger der Serie und bietet durch die tollen neuen Features auch einiges an Mehrwert, für alle anderen wird die Einspielzeit und das Sammeln neuer Gegenstände wohl gerade im Einzelspieler-Modus mit rund 500 Stunden “Spielspaß” schnell zur mürben Monsterjagd.
Pro’s |
Contra’s |
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Gameplay:
Man pirscht, jagd, sammelt und schmiedet sich sein Leben durch die Monster Hunter Welt.
Grafik:
Grafisch bietet Monster Hunter Freedom Unite ordentlich was für die Augen.
Sound:
Der Sound ist an sich gut, die Katze nervt nach einiger Zeit aber doch schon ordentlich.
Wertung: |
Awards |
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