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Ice Age 3 Review / Test

von , 26. August 2009 14:44 Uhr
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ice-age-3-gameDie Dinosaurier sind los! Unsere Helden aus Ice Age erwartet im dritten Teil eine komplett neue Story, neue Verbündete und neue Aufgaben. Hält sich das Spiel an die Story vom Film, oder ist es ein völlig anderes Spiel? Wie ist die Grafik und das Spielgefühl? Lohnt es sich überhaupt das Geld in das Spiel zu investieren? Wir werden es euch sagen!

Inhaltsverzeichnis

Details über Ice Age 3

  • Jump & Run/ Actionspiel von Activision
  • Erscheinungsdatum: 26.06.2009

für folgende Konsolen erhältlich:


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Story

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Zum Spielbeginn ist Manni’s Freundin Ellie noch schwanger. Manni trägt Sid, Crash und Eddie auf, Kristalle als Geschenk für Ellie zu besorgen, dabei stoßen die drei Gefährten schon auf die ersten Hindernisse wie zum Beispiel Biber, Spinnen oder Felsvorsprünge. Nebenbei gilt es Früchte wie Erdbeeren, die besiegte Gegner droppen, und Birnen aufzusammeln. Die Früchte werden in Punkte umgerechnet und können mit dem flotten Tony gegen andere Sachen eingetauscht werden. Anschließend gilt es, die für ein Kind gefährlichen Gegenstände auf dem von Manni selbst erbauten Spielplatz unschädlich zu machen.

Auch hier gibt es kleinere Gegner, die das verhindern wollen. Wenn das dann endlich geschafft ist, schlüpft der Spieler in die Rolle von Manni und versucht die dicken, gefährlichen Baumstümpfe auszuheben. Hier machen die Biber, die vor allem in Überzahl sehr lästig sind, dem Mammut das Leben schwer. Sind die Baumstümpfe dann ausgerissen, tauchen plötzlich die zwei Nashörner auf, die man noch aus Ice Age 1 kennt. In der Rolle von Sid gilt es diese zu bezwingen – die erste etwas schwierigere Aufgabe. Man merkt, dass das Spiel kontinuierlich schwerer wird, so gilt es als nächstes mit Diego eine Gazelle einzufangen, was bei so einer Geschwindigkeit und den Kurven nicht leicht ist. Auf der Suche nach neuen Freunden und einer neuen Herde, läuft Sid in eine Höhle. Als er merkt, dass so eine Herde nichts für ihn ist, will er so schnell wir möglich aus der Höhle raus – die nächste Mission. Dort findet Sid dann auch seine Dinosaurier Eier, seine neue Herde? Als nächstes schafft Sid die drei Eier aus der Höhle, doch tollpatschig wie er nun mal ist, rollt ihm ein Ei den Berg hinunter. Sid springt hinterher und muss es nun in Sicherheit bringen, indem er darauf steht und es durch die Gegend rollt. Dadurch, dass es drei Eier sind, muss man auch drei Eier durch die Gegend kutschieren, jedoch über drei verschiedene Wege, in denen unterschiedliche Gegner vorkommen.
Die kleinen Dinos sind geschlüpft, verwüsten den Spielplatz und die Mutter der Kleinen taucht auf, wie man es aus dem Film kennt. Nun heißt es für Sid rennen! Obwohl Sid rennt wie ein Verrückter, gelingt es ihm an Ende doch nicht zu fliehen. Manni, Ellie, Crash und Eddie begeben sich nach “unten” auf die Suche, indem sie den Fußspuren des Dinos folgen. Dort begegnen sie Buck, einem kleinen Verrückten, der es geschafft hat unter den riesigen Dinosauriern zu überleben. Unsere Helden sind auf ihn und seine Führungsqualitäten angewiesen. Als Buck muss man zuerst an einer Felswand vorbei um zu den künftigen Begleitern zu gelangen und sie anschließend zum Dino führen. Doch in dieser Zeit muss man noch viele andere Missionen erledigen. Zwischendurch wird euch auch immer mal wieder eine Mission mit Scrat und Scratte, die man immer abwechselnd steuert oder dem Pterodaktylus erwarten. Auch die letzte Mission wird wieder von Buck gespielt. Gemeinsam mit “Mama Dino” muss man den bösen Dino “Rudy” besiegen.

Das Spiel hält sich erstaunlich nah an die Filmstory. Die Missionen weichen natürlich von den Filmszenen ab, aber wenn man die Filmsequenzen mit verfolgt, ist eindeutig zu erkennen, wie der rote Faden durch Film und Spiel geht. Die Filmsquenzen sind jedoch sehr schlecht. Es gibt immer einen Schwenk durch eine Höhle, während erzählt wird. Ziemlich langweilig mit der Zeit – dabei sind die Charaktere so schön animiert. Das erfährt mein leider nur in den Sequenzen innerhalb der Missionen.

Gameplay

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Ice Age 3 lässt sich sehr gut spielen. Die Vielfältigkeit der Charaktere ist sehr positiv anzumerken.  Jede Figur hat seine speziellen Fähigkeiten. So können Sid, Scrat und Scratte zum Beispiel den Wirbelangriff und den Knaller durchführen, Buck seine Waffen wechseln. Manni, Diego und der Pterodaktylus sind noch sonderlich zu erwähnen, da man diese nur ein- bis zweimal spielt. Dadurch, dass man Sid die ersten 50% fast alleine spielt, Manni und Diego bekommen jeweils eine kurze Mission und  fastdie restlichen 50% Buck wirkt das Spiel mit der Zeit auch ein wenig einseitig. Die Level sind bis auf sehr wenige Missionen sehr leicht zu meistern und oft ist der Spruch “in der Ruhe liegt die Kraft” sehr passend. Will man möglichst schnell die Platin-Auszeichnung erreichen, sollte man in manchen Leveln (vor allem den mit Scrat und Scratte) lieber langsamer und vorsichtig rangehen, um auch wirklich alle Kristalle zu finden. Dabei hilft einem auch Tony’ s Shop, in dem man zum Beispiel Kristalle und Tauschgegenstände wie die Kirschen größer werden lassen kann. Dadurch lassen diese sich oft leichter finden. Besonders die Kristalle sind gerne an besonderen Orten, an die man auch nur durch Umwege kommt, versteckt. Das Auto-Aim vereinfacht das Spiel auch stark. Am meisten merkt man es bei Buck mit seiner Peitsche oder der Wurf- und Zielfunktion, sobald man auch nur in die Nähe schießt, ist es ein Treffer. Manchmal ist es zwar etwas nervig, dass die Kamera nicht direkt mit dem Charakter mitgeht und man so teilweise kurz warten muss, bis diese sich richtig fixiert hat.

Präsentation

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Grafisch ist Ice Age 3 sehr unterschiedlich zu bewerten. Die Figuren sind sehr gut und mit viel Liebe zum Detail animiert. Beim ersten Hingucken kann man sie leicht mit den Filmcharakteren verwechseln. Vor allem den jüngeren Spielern werden die Unterschiede wohl kaum auffallen. Auch die “Waffen”, wie die Schneebälle von Sid oder der Wasserwerfer von Buck sind gut gelungen und der Spieler erkennt sofort, was der Gegenstand darstelllen soll. Auch die Endgegner, die hier die Dinosaurier jeweils darstellen, sind sehr gut gelungen. Die Größenunterschiede sind sehr gut verdeutlicht, auch wenn die Gegner etwas zu leicht zu besiegen sind. Für die Umgebung hätte man sich aber mehr Mühe geben können. Die einzelnen Karten wirken grafisch immer sehr gleich und nicht abwechslungsreich. Es ist wie wenn man auf einem Laufband läuft, man bewegt sich, aber an der Umgebung ändert sich nichts.

Sound

Zuerst einmal der größte Tadel am Sound. Hier wird ein großer Teil des Spielspaßes genommen. Zu hören sind leider nicht die Originalstimmen aus dem Kinofilm, was vollkommen unverständlich ist. Und teilweise sind die Aufnahmen deutlich asynchron zu den Mundbewegungen der Figuren im Spiel. Die Hintergrundmusik ist halbwegs passend gewählt und auch die Laute, die Tiere aus der Umwelt von sich geben, oder angreifende und fallende Gegner sind gut getroffen. Am Sound hätte man aber wirklich sehr viel besser machen können!

Mehrspieler

Es gibt acht verschiedene Multiplayer-Modi, die aufgrund mangelnder Xbox 360 Gamepads nicht getestet werden konnten. Trotzdem wollen wir diese hier kurz erläutern. Das erste Minispiel ist das “Faultierrempeln”, das man sich vermutlich vom Prinzip her wie das Kapoera-Kreisel Minispiel von Pokémon Stadium 2 für die Nintendo 64 vorstellen kann (oder wem es auch sagt Beyblade). Es geht darum Die anderen Spieler vom Eis zu stoßen beziehungsweise zu rempeln und währenddessen Power-Ups einzusammeln. In “Faultierwerfen” gilt es Schnee- und Dreckbälle auf die Kontrahenten zu werfen und so die meisten Punkte zu erreichen. Das dritte Spiel erinnert an die neuen Tanzspiele für die Wii, nur eben auf der Tastatur. “Sid sagt” wurde es betitelt und Ziel ist es die vorgegebenen Bewegungen von Sid nachzumachen. Auch das vierte Spiel hat wieder etwas mit den Faultieren zu tun. “Faultierjagd” kann man sich wie die Singleplayermission “Rudys Rache”  vorstellen, nur eben mit mehreren Spielern. Die Spieler müssen vor dem großen, bösen Dino wegrennen und möglichst zuerst ins Ziel kommen.
Die nächsten vier Spiele beinhalten nicht mehr das Wort “Faultier”, sonder “Dino”. Wie man sieht sehr kreativ. Das fünfte Spiel wurde “Dino-Ziele” betitelt und wie schon der Name sagt, sollen die Spieler auf die Dinos schießen und so die meisten Punkte erzielen.  In  ”Dinostampfer” wird nur auf die Felder gestampft, die dadurch eine andere Farbe annehmen – die des Spielers. Ziel ist es am meisten Felder zu besitzen. Das vorletzte Spiel heißt “Dino-Fegen” und ziemlich unpassend zum Titel geht es darum auf der Lava zu surfen, dabei Beeren einzusammeln, während man – logischerweise – die Mitspieler bekämpft. Zuguterletzt gibt es noch das Minispiel “Dino-Statuen”, in dem man von Mama Dino verfolgt wird und Beeren einsammeln soll.

Fazit

Ice Age 3 ist ein lustiges Spiel, mit ein paar kleinen negativen Dingen wie zum Beispiel dem Sound. Darüber kann man jedoch wegsehen, da es eine anschauliche Grafik und angenehmes Gameplay hat. Langer Spielspaß ist jedoch nicht garantiert, da das Spiel mit der der Zeit sehr einseitig rüberkommt. Für die älteren, die den Humor des Films schätzen ist Ice Age 3 wohl ein Fehlkauf. Für die kleinen Fans lohnt es sich aber ganz bestimmt das Geld zu investieren, denn es ist auch kein Wucherpreis, für den Umfang den man geboten kriegt – die kleinen werden sich damit lange vergnügen können.

Pro’s

Contra’s

  • Story sehr nah am Film
  • Charaktere sehr gut animiert
  • Abwechslungsreicher Spielspaß
  • Verschiedene Spielmodi in den einzelnen Missionen
  • Keine Originalstimmen
  • Unpassende Charakterkommentare
  • Asynchrone Soundaufnahmen
  • Kryptische Symbole verwirren sehr
  • Undetaillierte Landschaft

Gameplay:

Ice Age 3 lässt sich sehr gut spielen. Wenn man mit der Steuerung vertraut ist, gibt es definitiv keine Probleme.

Grafik:

Auch die Grafik ist im großen und ganzen sehr schön – vor allem die Figuren sind sehr gut animiert worden. Aber für die Landschaft hätte man sich mehr Mühe geben können.

Sound:

Der Sound ist definitiv das größte Manko am Spiel. Keine original Filmstimmen, unpassende Kommentare und teilweise asynchrone Stellen rauben viel Spielspaß.

Wertung:

Awards

  • 92% Story
  • 85% Gameplay
  • 70% Steuerung
  • 69% Grafik
  • 47% Sound
  • - Multiplayer
 
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