Ubisoft schickt euch nach Tom Clancys Hawks erneut in die Lüfte und so besteigt Ihr euren Kampfflieger und beansprucht erneut die Lufthoheit für euch. Ob Ihr euch bei den spannenden Luftkämpfen die Kugeln um die Ohren hauen solltet oder lieber getrost in eurem Sessel kuscheln könnt, haben wir in schwindelerregender Höhe für euch getestest.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Spielname |
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für folgende Konsolen erhältlich:
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Story
Wir schreiben den 1. September 1939 – Der Zweite Weltkrieg beginnt mit der Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht. Eine neue Art der Kriegsführung setzte sich durch – der Blitzkrieg. Dem Gegner werden durch unerwartete und überraschende Vorstöße von verschiedenen Seiten alle Möglichkeiten der geplanten Vorbereitung einer Abwehr genommen.
Im Angesicht der verheerenden Schlagkraft und unerwarteten Stärke brach Europa binnen weniger Monate zusammen. Wie lange würde es wohl dauern, bis die Fronten auch den Rest der Welt in den Abgrund ziehen würden?
Bereits imm Juli, 1940 verdunkelten etliche Kampfflugzeuge und Bomber den Himmel über England und so begann der erste Feldzug des zweiten Weltrkieges durch einen gewaltigen Luftangriff. Als Junger R.A.F.-Pilot Danny Miller, ist es eure Aufgabe den deutschen die Stirn zu bieten und so begebt Ihr euch auch gleich in die Lüfte, um euren ersten Luftkampf auszutragen.
Gameplay
Wer bei Heroes over Europe jetzt eine Flugsimulation erwartet, ist schief gewickelt und so gestalten sich die Schlachten in der Luft von vornherein sehr Arcadelastig, auch wenn es bei der Steuerung eine “Expertenvariante” gibt, die sich in Punkto Flugverhalten mäßig auf euer Flugzeug auswirkt. Und wie es nun mal bei Arcade-Spielen so üblich ist, wird man meistens ohne großes Tara ins kalte Wasser geworfen. Somit findet Ihr euch recht zügig hinter dem Knüppel eures Abfangjägers wieder und kriegt als kleinen Einstieg die Steuerung näher gebracht, dabei begrenzt sich das Tutorial aber größtenteils auf das erklären der Tastenbelegungen und eröffnet eure erste Mission mit einem kleinem Erkundungsflug. Aber wie es nicht anders zu erwarten war, kommt es anders als erwartet.
Denn aus dem kleinen Erkundungsflug, werdet Ihr schnell in euren ersten Kampfeinsatz verwickelt.
Die Missionen gestalten sich dabei eigentlich größtenteils sehr ähnlich, sind aber dennoch abwechslungsreich gestaltet. Euer Primärziel besteht in dem Vernichten eines gegnerischen Objektes, ob es sich dabei um einen Konvoi am Boden, Schlachschiffe oder gegnerische Flugzeuge handelt, ist spieltechnisch eher irrelevant. Denn sobald Ihr etwas seht, was einem Feind nur ansatzweise ähnelt, heißt es für euch den Feuerknopf durchdrücken und den Feind schnellstmöglich aufs Korn zu nehmen. Um Munitionen oder Landemanöver müsst Ihr euch dabei keine sorgen machen, denn damit seid Ihr reichlich aufgetankt (unendlich) und könnt euch so auf die spannenden Luftkämpfe konzentrieren.
Heroes over Europe bietet euch dabei 4 unterschiedliche Kampagnen mit je 4 Missionen, das klingt auf den ersten Blick nach nicht gerade viel “Arbeit” für euch, allerdings sind die Missionen keinesfalls kurzlebig, denn durch die vorgegebenen Flugwege, welche Ihr hinter euch bringen müsst, verlängert sich die Mission deutlich und so brauch man pro Mission meistens zwischen 20-30 Minuten. Damit dies nicht all zu langweilig wird, erhaltet Ihr während eures Fluges jede Menge Funksprüche, um euch so bei Laune zu halten. Um den Spieler bei fehlgeschlagener Mission ein wenig den Frust zu nehmen, bietet Heroes over Europe euch die Möglichkeit bei den bereits passierten Checkpoints wieder einzusteigen.
Nach jeder geschafften Mission, bietet sich euch die Möglichkeit neue Flugzeuge auszuwählen und eure Waffensysteme ordentlich aufzustocken und so stehen euch im späteren Spielverlauf bis zu 14 verschiedene Flugzeugtypen wie die Spitfire oder die Mustang, Raketen, Torpedos, Bomben und natürlich stärkere Boardkanonen zur Verfügung.
Ein wenig mehr Spieltiefe wird zusätzlich durch die Möglichkeit geboten, sich hinter Wolken, Rauch oder vor der Sonne zu verstecken. So lassen sich die Gegner nicht nur täuschen, sondern auch taktische Rafinessen gezielt einsetzen. Ein weiteres neues Feature ist der “Ace Kill”, bleibt das feindliche Flugobjekt lang genug in eurem Fokus, habt Ihr die Möglichkeit einen gezielten Oneshot zu platzieren und euren Gegner effizient aus der Luft zu fischen, das funktioniert in den meisten Fällen recht gut und erfordert ein wenig fliegerischen Geschick von euch.
Denn die KI der Gegner ist je nach Situation schon ein wenig mehr als funktionstüchtig und bietet euch gerade in der Unterzahl ordentlich Beschäftigung, leider gilt das nicht für eure Flugbegleitung, denn während der Gegner ordentlich die Rohre freibläst, halten sich eure Kameraden eher bedeckt und wirken eher wie ein Stück Dekoration.
Präsentation
Grafisch bietet Heroes over Europe die übliche Flugsim-Kost. So sind gerade die Flugzeuge und die größeren Objekte hervorragend modelliert und animiert, dagegen wirken die meisten Landschaften und Fahrzeuge aber recht platt und schwammig, aber dennoch gehört Heroes over Europe klar zu den hübscheren Flugspielen und kann sich gerade in Punkto Lightning und Schadensmodell gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.
Die Level und das Gelände ist trotz der schwachen Texturen doch recht abwechslungsreich gestaltet und bietet neben den hohen Bergen der Alpen, auch bekannte Schauplätze, wie das Brandenburger Tor in Berlin oder dem London Tower in England.
Soundtechnisch hat sich bei Heroes over Europe größtenteils alles in die richtige Richtung entwickelt , so klingen Motorgeräusche und die Maschinensalven mehr als nur real und bringen so das Blut gekonnt zum kochen. Auch der Soundtrack untermalt hervorragend die zeitige Situation und unterstützt die Actionreiche Atmosphäre der Luftkämpfe perfekt.
Leider schludert die deutsche Synchronisation der Akteure ein wenig vor sich hin und kann somit nur als “Durchschnittssynchro” bezeichnet werden.
Mehrspieler
Neben der Einzelspieler-Kampagne bietet Heroes over Europe euch auch die Möglichkeit euren Luftraum gegen 15 gegnerische Spieler zu verteidigen und genau hier macht Heroes over Europe ordentlich Stimmung, denn während sich die KI im Singleplayer zwar stellenweise recht ordentlich und anspruchsvoll an eure Fersen heftet, zeigen euch die Gegnerischen Spieler wie sich wirkliche Menschen in der Luft verhalten und bieten ordentlich Abwechslung. Gerade wenn man sich einige Zeit an das Heck eines gewissen Mitspielers klemmt und diesen dann endlich mit einem gezielten Schuss aus der Luft holt, zahlt sich das Arcadelastige Gameplay voll aus.
Fazit
Wer mit dem Gedanken spielt, sich Heroes over Europe anzuschaffen, dem sollte klar sein, das es sich dabei um ein recht Arcadelastiges Spiel handelt. So wirkt die Spielmechanik recht einfach und gut zugänglich und kann gerade für Zwischendurch gut unterhalten. Leider fühlt man sich nie wirklich in sein Fluggeschwader integriert und kämpft grundlegend um seine eigene Haut. Die unterschiedlichen Missionen und die freischaltbaren Flugzeuge und Waffen, können trotzdem zum weiterspielen überzeugen. Generell können Fans gnadenloser Luftkämpfe, beherzt zugreifen. Für Leute die Geschichte und anspruchsvolle Flugmanöver erwarten, ist Heroes over Europe höchsten ein Appetitanreger.
Pro’s |
Contra’s |
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Gameplay:
Heroes over Europe bietet jede menge Arcade-Action für Fans unkomplizierter Flugspiele.
Grafik:
Die Grafik kann sich durchaus sehen lassen, ist aber noch nicht das höchste der Gefühle.
Sound:
Der Sound ist knackig und stark, lässt aber in Punkto Synchronisation auch hier die Flügel hängen.
Wertung: |
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