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Don King Boxing Review / Test

von , 17. April 2009 20:10 Uhr
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big_3251don-king-boxingWer kennt ihn nicht? Den King des Boxens, nein nicht Vitali Klitschko, kein Henry Maske oder George Forman, sondern Don King! Der flippige Boxmanager mit den Schrillen Haaren und dem durchgeknalltem Image, begibt sich vom Ringrand nun schnur stracks Richtung Konsolen Markt und versucht mit Don King Boxing dem Wohnzimmer Sportlern das Boxen näher zu bringen.

Ob ihm das gelingt oder nicht, haben wir für euch getestet. Also ab in den Ring!

Inhaltsverzeichnis

Details über Don King Boxing

  • Sportspiel von Take2
  • Erscheinungsdatum: 27.03.2009

für folgende Konsolen erhältlich:


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Story

Bei Don King Boxing schlüpft Ihr in die Rolle von “The Kid” und mausert ich so in guter alter amerikanischer Box-manier hoch in den Box-Olymp. Die Art der Geschichten Erzählung ist hierbei stark andas Konzept einer TV-Dokumentation angelehnt und mausert sich nicht vielleicht erwartet vom Nobody zum Profi, sondern lässt euch immer wieder auch wirklich große Kämpfer steuern, dies steigert nicht nur die Abwechslung am geschehen, sondern vermittelt auch einen etwas eigenartigen aber gut gelungenen Karrieresprung.

Gameplay

dk-boxing-screens-wii-03Aber natürlich dient nicht nur der Karriere-Modus zur alleinigen Unterhaltung, denn neben weiteren Einzelspielermodi wie zum Beispiel einzelne Boxkämpfe gegen lizensierte Boxer zu bestreiten, bietet Don King Boxing als Kampfspiel natürlich auch einen Multiplayer-Modus in dem Ihr euch mit eurem Freund die Birne weich knüppeln könnt.

Aber wer bei Wii-Sports schon ein mal Boxen gespielt hat, weiß sicherlich wie sich die Steuerung verhält, aber auch wie ungenau die Durchführung meistens “gelingt”. Don King Boxing geht dort aufjedenfall einen Schritt in die richtige Richtung, denn in gut 85% der Fälle führt euer Charakter die Jabs und Haken wie gewollt aus. Anders sieht es dabei beim Ausweichen aus, welches zumindestens in unserem Test nur selten geling, ob dies an mangelnder Körperkoordination oder an der schlechten Bewegungserkennung lag, konnten wir selbst nicht ermitteln, alternativ zum Ausweichen lassen sich Schläge aber auch wie beim Boxen nun mal üblich mit der A-Taste blocken.

Neu hinzu kommt die Möglichkeiten das Balanceboard zu nutzen, dadurch lassen sich die Steuerungsmöglichkeiten noch einen ticken realistischer und gekonnter nutzen. Wer noch kein Balanceboard besitzt sollte eventuell mit dem Gedanken liebäugeln sich eins anzuschaffen, den Spaß macht es allemal.

dk-boxing-screens-wii-25Die Boxkämpfe selbst, laufen dabei recht ruhig ab. Wer sich hier an Facebreaker oder anderen Genrespielen orientiert und wild um sich schlägt, wird wohl eher selten den Ring als Sieger verlassen.

Stattdessen werden Geduld und Taktik verlangt, im richtigen Moment einen gekonnten Haken oder Jab zu schlagen und so den Gegner wirklich Schaden zu zufügen. Aber nicht nur wildes herum schlagen ermüdet euren Kämpfer, auch das Blockern erfordert einiges an Kraft und hinterlässt bei zu starker Benutzung seine Spuren, eure Arme werden “schwerer” und eure Schläge somit langsamer und weniger effektiv.

Wer mit der rohen Gewalt erst mal bedient ist, kann als Alternative auch in guter Wii-Fit Manier seine Fitness planen und verbessern. So könnt Ihr eure Reaktionen, eure Ausdauer und eure Schlagtaktik verbessern, ohne frustriert den Ring betreten zu müssen.

Präsentation

dk-boxing-screens-wii-01Was Don King Boxing spieltechnisch an Details an den Tag legt, wurde im grafischen Sektor wohl eingebüßt, denn selbst für Wii-Verhältnisse hinterlassen die wenigen grafischen Elemente einen kantigen und vor allem pixeligen Eindruck.

Schade, denn gerade die Boxer hätten doch einiges an grafischer Raffinesse verdient, ebenso der Ring oder das Publikum, wären durch einige Details doch schnell ansehnlich oder eine Klasse höher eingestuft worden. Gerade weil das Publikum wirklich sehr platt ist und wie ausgeschnittene Pappaufsteller wirken, stellt sich der Hintergrund meistens recht kahl und starr da.

Die Perspektiven aus denen Ihr euren Boxer betrachten könnt, sind leider ebenfalls auf eine einzige begrenzt, so boxt Ihr mehr oder weniger durch einen halb durchsichtigen Boxer und somit einer halben Ich-Perspektive, welche gerade anfänglich sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Sound

Zum Sound gibt es nicht viel zu sagen, es spiegelt die Kulisse der meisten Boxkämpfe wieder und bleibt somit recht ruhig und wenig fetzig, die Soundtracks sind Okay mehr aber auch nicht. Schade ist allerdings das es keine wirkliche Interaktion des Publikums gibt.

Mehrspieler

Auch Don King Boxing wurde ein Multiplayer-Modus spendiert, welcher sich jedoch nur Offline nutzen lässt, dabei wurde der Splitscreen nicht wie sonst üblich horizontal sondern vertikal angelegt, leider fühlt man sich dadurch schnell beengt und hat das Gefühl das die sicht erheblich eingeschränkt ist. Dennoch lässt sich mit Don King Boxing die eine oder andere Runde erfolgreich und auch spaßig durchboxen.

Fazit

Don King Boxing bietet eine Menge guter Ansätze, gerade die Steuerung empfinde ich als überraschend gelungen und lassen mich das eine oder andere mal die verpatzten Bewegungen vergessen. Auch der Karriere-Modus macht anfänglich Spaß und lässt sich gut mit dem Fitness-Programm kombinieren. Aber … leider zieht die Grafik den Spielspaß deutlich runter und auch die Langzeitmotivation kann nicht lange erhalten bleiben.

Wir empfehlen auf Nintendos Punch Out zu warten.

Pro’s

Contra’s

  • Gute Steuerung
  • Balanceboard optional nutzbar
  • Guter Karrieremodus
  • Schwache Grafik
  • Träger Sound
  • Kein Onlinemodus

Gameplay:

Das Gameplay ist für kurze Boxeinlagen eine runde Sache!

Grafik:

Leider wurde bei der Grafik gesparrt und so wirkt alles recht Detailarm.

Sound:

Der Sound ist zwar vorhanden, aber auch keine Meisterleistung.

Wertung:

  • 72% Story
  • 75% Gameplay
  • 81% Steuerung
  • 62% Grafik
  • 63% Sound
  • 69% Multiplayer
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