Fazit
Mit Dante’s Inferno wurde sicherlich ein würdiger Klon für God of War Anhänger geschaffen, allerdings wirkt sich die recht kurze Spieldauer von rund 6 Stunden und der etwas “charakterlose” Hauptprotagonist recht lähmend aufs Gesamtresultat aus. Nichts desto trotz bietet Dante’s Inferno dem Spieler einige Stunden wirklich guter Genrekost und kann gerade für Xbox360-Besitzer als Alternative zu Sony’s God of War 3 bestens herhalten.
Die Grafk und vor allem das Gamedesign sind abscheulich schön und können schon das eine oder andere mal für etwas unangenehmere Träume verantwortlich sein. Mit dem bald erhältlichem Koop-Modus als DLC, wird von EA auch die Möglichkeit der gemeinsamen Höllenbegehung möglich gemacht, genau das worauf Freunde von Final Fight oder Double Dragon sicherlich schon lange gewartet haben …
Pro’s
- Grandios stimmiges Setting
- Tolles Charakterdesign
- Packende Bosskämpfe
- Upgradesystem
- Filmreife Zwischensequenzen
- Fesselndes Storytelling
Contra’s
- Kurze Spieldauer
- Teilweise langatmige Levelabschnitte
- Unglaublich anspruchsvolle Plattformabschnitte
Gameplay:
In Punkto Gameplay erkennt man klar die Paralelen zu God of War, allerdings handelt es sich bei Dante’s Inferno um mehr als nur einen mittelmäßigen Klon und kann gerade für Xbox360-Besitzer als gute Alternative betrachtet werden.
Grafik:
Grafisch kann Dante’s Inferno jedenfalls die Hölle zum funkeln bringen, schleimige Wände, jede Menge strahlender Lichtquellen und unglaublich schauriges Leveldesign hinterlassen einen runden Eindruck.
Sound:
Auch in Punkto Sound verabschiedet sich Dante’s Inferno vom Mittelmaß und kann durch stimmigen Soundtrack und einer dichten Soundkulisse den Spieler tiefer in die Gefilden der Hölle ziehen.
83%
Gesamtwertung
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