Einst wurde das Fach Physik in der Schule wohl von vielen Schülern verachtet.. doch Crazy Machines ist selbst für die Physikmuffel ein richtig tolles Knobelspiel. Mit Hilfe verschiedenster Alltagsgegenständen müssen bestimmte Ziele erreicht werden und das ist manchmal schwieriger, als man denkt! Doch keine Sorge, Herr Einstein ist immer an eurer Seite.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Crazy Machines 2 |
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für folgende Konsolen erhältlich: |
Gameplay

Mit Crazy Machines 2 reist jeder Knobel freund in verschiedene Länder, wie China, das antike Ägypten oder aber in das zum Halloween passende Transylvanien - im Gepäck stets dabei den Herrn Professor Einstein. Grund für diese Reise sind die erstaunlichen und abenteuerlichen Apparaturen des Professors. Dabei müsst ihr verschiedenste Maschinen durch Alltagsgegenstände zum laufen bringen. Natürlich darf die Schwerkraft nie vergessen werden, denn die kann man nicht abstellen! Und so löst zum Beispiel ein Basketball eine Kettenreaktion aus, mit der Kerzen angezündet oder Luftballons in die Luft gelassen werden.
Das Spiel hat einen verständlichen Einstieg in die Steuerung und Benutzung der ganzen Gegenstände. Auch wenn es kaum einen Unterschied zum ersten Teil gibt, ist es dennoch eine gelungene Neuerung mit vielen kniffligen neuen Zielen.
Aufgaben müssen sich so vorgestellt werden, das ihr eine unfertige Maschine vom Herrn Einstein auf eurem Bildschirm seht. Ziel ist es z.B. dann eine Kerze anzuzünden, eine Vase zu zerschlagen oder ein Ball soll an eine vorgegebene Position gerollt werden. Dabei müsst ihr also nun versuchen mit weiteren Gegenständen, die euch natürlich auch der Professor vorgibt, eine Kettenreaktion auszulösen, damit das jeweilige Ziel erreicht werden kann. Bevor ein neuer Gegenstand hinzugefügt wird, erklärt euch das zersauste Grauhaar diese, damit ihr genau wisst, wofür diese eigentlich gut sind.
Ein schöner Zusatz ist die Bonusfunktion, die nach und nach im Spiel freigeschaltet werden kann. So schlüpft ihr selbst in die Rolle des Professors, um eigene kleine oder große Konstruktion zu bauen um sie letztendlich von Freunden lösen zu lassen. Der Schwierigkeitsgrad liegt dabei in euren Händen.
Teil 2 bietet über 100 Level mit 50 Actionleveln und 20 Bonusleveln, die in 13 verschiedenen Ländern spielen, womit der Schwierigkeitsgrad von sehr einfach bis wirklich richtig schwer variiert. Toll gelungen ist dabei auch, dass es pro Aufgabe nicht nur einen Lösungsweg gibt, der gefunden werden muss, sondern ihr wirklich selbst kreativ werden könnt. Selbst alle Bauteile, die ihr zu Verfügung habt, müssen nicht alle verwendet werden. Also könnt ihr immer selbst entscheiden, wie ihr eine Maschine zum laufen bringen wollt. Habt ihr das Ziel nach euren Überlegungen und Anstrengungen erreicht, so zeigt euch noch der Professor seine Lösung.
Präsentation
Der Spieler reist durch verschiedenste Länder und schaut sich dabei die neuen Apparate des Professors an, dennoch hat der Spieler das Gefühl sich in einer richtigen Hobbywerkstatt mit allem Drum und Dran zu fühlen. Grafisch ist Crazy Machines natürlich kein Meisterwerk, kleinere Pixel sind zu erkennen. Doch prinzipiell stört dies auch nicht. Kommt es allerdings zu einer Situation, in der ganz genau gearbeitet werden muss, so stößt die Umsetzung im NDS ab und zu an ihre Grenzen. Hierbei wäre es toll, würde es im nächsten Teil eine Zoom Funktion geben, damit diese Probleme einfach gelöst werden können.
Der Sound fügt sich schön in das Spiel ein. Leicht verrückt wie der Professor selbst ist, aber wirklich auffällig oder negativ behaftet ist dieser nicht. Der Professor spricht durch eine zu lesende Sprechblase zu Euch, daher gibt es keine Sprachausgabe. Die Töne der Maschinen und Gegenstände sind realistisch gemacht.
Fazit
Crazy Machines 2 unterscheidet sich zwar vom ersten Teil nicht besonders, aber das muss es auch gar nicht, denn mit 100 neuen Aufgaben kommt wirklich jeder noch so jüngste Knobelfan auf seine kosten. Die Schwierigkeitsgrade sind wirklich in allen Variationen vertreten und Ziele können durch verschiedene Lösungswege erreicht werden. So ist der Tüftelei keine Grenzen gesetzt – abgesehen von den Gesetzen der Physik!
Pro’s
- Über 100 Rätsel
- Knobelspass in allen Schwierigkeitsgraden
- Eigener Baukasten zum tüfteln
Contra’s
- Steuerung ist manchmal etwas heikel
Gameplay:
Eine genaue Einführung zu Beginn, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Es gibt es so viele neue Features, so wird Niemandem langweilig.
Grafik:
Grafisch ist das Spiel für den Nintendo DS ganz gut umgesetzt. Ab und zu wird es mit der Steuerung knifflig, wenn es um Genauigkeit geht, aber vielleicht gibt es im dritten Teil eine Zoom-Funktion.
Sound:
83%
Gesamtwertung
