Endlich ist es soweit! Das langersehnte Battlefield Heroes ist da. Eine komplett neue Grafik-Engine, neue Features und Charaktere. Über eine millionen Downloads hat der neue Comic-Shooter nach nur wenigen Wochen erreicht und es geht immer weiter aufwärts. Hält der neue Teil ein, was er verspricht?
Inhaltsverzeichnis |
Details über Battlefield Heroes |
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für folgende Konsolen erhältlich:
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Gameplay
Wie in den Vorgängern auch, hat sich in Battlefield Heroes der Checkpoint-Ticket Modus, in welchem beide Teams zu Beginn einen Checkpoint und gleich viele „Tickets” (Leben) besitzen, durchgesetzt. Die Tickets des Gegners sinken entweder indem man ihn tötet oder mehr Checkpoints als dieser besitzt.
Hat man alle Checkpoints eingenommen, kann keine gegnerische Verstärkung mehr spawnen und das Spiel sollte nicht mehr lange dauern. Die Runde ist dann zu Ende, wenn eines der beiden Teams keine Tickets mehr hat. Zu Beginn des Spiels wird vom Spiel aus vorgeschlagen, dass man eine Trainingsmap spielt, was man als Egoshooter-Spieler auch wirklich machen sollte. Battlefield Heroes ist nämlich im Gegensatz zu den anderen Teilen ein Third-Person-Shooter im Comic-Stil. Team Fortress 2 Fans werden sich direkt wohlfühlen.
Auch alte Battlefield Kampfflieger werden sich im neuen Teil direkt heimisch fühlen, denn das Fliegen ist auch in Battlefield Heroes nicht einfacher geworden und muss gelernt sein. Was einem Kenner aber schon beim ersten Spielen auffällt ist der nicht vorhandene Sprintmodus, den EA unbedingt noch nachreichen sollte. Allerdings kann man die Buggys, Flugzeuge oder Panzer verwenden um die Map zu überqueren. Ebenso auffällig wie der fehlende Sprintmodus ist auch das neue HP Balancing der einzelnen Klassen – so hat der “Soldier” 110 HP, der “Gunner” 150 HP und der “Commando” nur 80 HP.
Wie eben erwähnt gibt es drei verschieden Klassen mit unterschiedlich viel HP. Der “Soldier” ist der Standardsoldat, mit einer Thompson, einer Pumpgun, einem Medikit, Sprengsätzen und Pflastern ausgerüstet ist er sowohl für kleinere Distanzen, als auch für die direkte Konfrontation perfekt geeignet. Die Geschwindigkeit ist gut auf die Klasse abgestimmt, sodass man schnell und gut auf seitlichen Feindbeschuss reagieren kann. Ähnlich ist es mit dem Waffenhandling: Die Thompson verzieht nur sehr wenig und die Pumpgun streut realistisch. Der “Gunner” stellt dieschwere Infantrie dar. Eine Gattlinggun, eine Pumpgun, Schutzschild, Sprengsätze, Pflaster und seine 150HP machen ihn im Nahkampf sehr gefährlich. Ebenso auf geringe Entfernung sollte man ihn nicht unterschätzen. Zwar ist er nicht so beweglich wie der Soldier, dafür macht er schneller und mehr Schaden. Der – realistische – Nachteil ist zuguterletzt, dass die Gattlinggun auch stärker verzieht. Der “Commando” ist wohl die anspruchsvollste Klasse im Spiel. Ausgerüstet mit einem Messer, einem Scharfschützengewehr, einem Tarnmodus, Sprengsätzen und Pflastern ist er nur für große Distanzen geeignet und hat im Nahkampf kaum Chancen. Jedoch macht sein Scharfschützengewehr auch mehr Damage als die anderen Waffen, aber dadurch, dass das Fadenkreuz nur beim Zoom vorhanden ist und die Atmung berücksichtigt wurde, ist das Scharfschützengewehr wohl die Anspruchsvollste Waffe im Spiel. Das Scharfschützengewehr ist jedoch auch die einzige Waffe, bei der man die Luftverzerrung und somit auch den Schussweg sehen kann. Sehr wünschenswert wäre es jedoch sich hinlegen zu können, um besser getarnt zu sein und zielen zu können.
Ebenfalls sehr gut gelungen ist die “Emote” Funktion, mit der man zum Beispiel Verstärkung, einen Sanitäter oder eine Mitfahrgelegenheit anfordern kann. Wie in den Battlefield Vorgängern auch schon sind die Fahrzeuge von mehreren Personen besetzbar. Obwohl das Spiel im zweiten Weltkrieg spielt (jedoch nur von der Ausrüstung und dem Aussehen), sind die Flieger auch mit Kanonieren ausrüstbar, diese sitzen auf den Flügeln und schießen mit ihren Standwaffen – ein genialer Einfall der Entwickler! Ein weiterer guter Aspekt des Fliegers ist, dass man jederzeit abspringen und mit einem Fallschirm “weich” und unbeschadet landen kann. Ein weiterer positiver Punkt ist das Levelsystem und das Coinsystem (wie in Combat Arms), durch welches man sich zeitweise neues beziehungsweise besseres Equipment erwerben kann. So kann man den Commando zum Beispiel mit einer Pistole oder den Gunner mit einer Panzerfaust ausrüsten. Jede Klasse kann ihre Waffe, ihr Aussehen und weiteres aufrüsten. Dies jedoch immer nur zeit- oder stückbegrenzt.
Präsentation
Auch grafisch erinnert Battlefield Heroes teilweise an Team Fortress 2. Im Gegensatz zur Landschaft wurde auf die Figuren, die Fahrzeuge (jedoch sieht der Panzer etwas gestaucht und dadurch sehr putzig aus), und Objekte viel Wert auf Details gelegt. So gucken die Figuren immer recht grimmig und haben fast immer eine Frisur, die der Zeit des zweiten Weltkrieges entspricht – was jedoch sehr gelungen ist. (Wem das nicht gefällt, der kann sich neue Outfits kaufen.)Merkwürdig ist, dass Einschusslöcher zum Beispiel auf Bäumen, Häusern, Schildern, Fahrzeugen oder Steinböden erkennbar sind, jedoch nicht auf Wiesen und Feldwegen. Sehr gut animiert sind auch die Schusseffekte – schießt man auf Stein, sprühen Funken; schießt man auf Erde, wird Staub aufgewirbelt.
Auch die Explosionen der Fahrzeuge, des Sprengsatzes und des Raketenwerfers sind gut animiert, lustig ist dabei der Flug, wenn man getroffen wird. Sehr flüssige Spielabläufe und keine Grafikfehler sind ein Muss, die auch in diesem Battlefield wieder erfüllt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Shooter ist es in Battlefield Heroes eigentlich immer hell – es scheint immer die Sonne, es regnet nicht. Andere Shooter geben eher ein düsteres Bild von sich.
Sound
Über den Sound, der beim Starten des Spiels kommt und einen begleitet, bis man im Spiel ist, werden wohl einige lachen müssen. Das Pfeifen ist schon nach dem ersten Hören ein Ohrwurm, den man so schnell nicht wieder los wird. Auch die Sounds im Spiel sind von der Klangart sehr passend und werden zum richtigen Zeitpunkt eingespielt. Vielleicht wurde aber die Hupe des Buggys etwas zu hoch angesetzt.
Mehrspieler
Battlefield Heroes ist der erste Teil der Battlefield Reihe, der nur auf Online-Servern Spielbar ist. Auch sind keine KI’s mehr einstellbar. Dadurch sind die Teamkameraden auch sehr wichtig und man sollte sie weise “einsetzen” denn schon geringe Unterzahlgefechte sind kaum zu gewinnen! Um sein Teamplay unter Beweis zu stellen, eignen sich die Fahrzeuge perfekt, denn die Beifahrer können dem Fahrer mit ihren Waffen immer tatkräftig beiseite stehen! Ein Gunner als Beifahrer eines Panzers kann so zum Beispiel angreifende Truppen perfekt abwehren.
Fazit
Wer es nicht zumindest einmal antestet, ist selber Schuld – es lohnt sich. Die Downloadzeit ist nicht lange und das Spiel ist schnell installiert, auch der Charakter ist schnell erstellt. Battlefield Heroes ist ein interessanter Shooter, der Abwechslung zu Spielen wie Counter Strike oder auch den anderen Battlefield Teilen bietet. Durch die Comic Grafik kommt das ganze Spiel etwas lustig vor und verdeutlicht, dass Shooter und “Killerspiele” (inzwischen wird auch Warcraft 3 als solches angesehen) nicht zu ernst genommen werden sollten. Auch Soundteschnich ist das Spiel richtig gut.
Pro’s |
Contra’s |
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