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Avatar – Der Herr der Elemente: Die Erde brennt

von , 07. August 2007 13:03 Uhr
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In Avatar: Die Erde brennt, schlüpft ihr in die Rolle des Elementbändigers Aang, Katara, Toph und Sokka. Alles beginnt damit das die Feuernation eine Invasion der Erdnation plant und Aang versucht dies mit seinen Freunden und aller Kraft zu vereiteln… soweit so gut, aber spielt sich Avatar auch so spannend und kraftvoll wie es klingt?

Inhaltsverzeichnis

Details über Avatar – Der Herr der Elemente

  • Adventure von THQ
  • Erscheinungsdatum: 08.11.2007

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Story

Avatar: Die Erde brennt ist das neuste Spiel zur Serie der THQ Reihe und setzt in der 2. Staffel des gleichen Animes an. Kenner der Serie werden sich schnell in diesem kleinem Action-Adventure zurecht finden und so den einen oder anderen bekannten Ort wieder finden. Spieler die sich zuvor noch nicht mit der Serie auseinandergesetzt haben, werden jedoch leider ohne kurze Einführung in die Geschichte der 4 Nationen rund um Aang gesetzt und können somit wenig mit der eigentlichen Spielstory anfangen…

Gameplay

Hauptaugenmerk des Spiels, liegt ganz klar auf dem Kampfsystem, so lernt ihr mit der Zeit neue Techniken und könnt bei Gefahr auch in den Avatar-Modus wechseln, dieser fordert von euch das Drücken der richtigen Tasten, im richtigen Augenblick. Jedoch reicht es in den meisten Fällen, die gegnerischen Charaktäre mit herkömmlichen Tastengeklopfe niederzustrecken, denn durch die leider fehlende KI sind kleine Scharmützel und aufregende Kampfeinlagen eher selten zu sehen. Einzig und alleine die Endgegner lassen ein wenig Abwechslung aufkommen.

Um dem Spieler sein geistiges Verlangen zu stillen, hat man versucht dem Spiel einige Rätseleinlagen zu bescheren. Diese Rätsel sind aber genauso, wie die Gegner eher minderer Natur und bestehen aus “Teamwork-Aktionen”, bei denen ihr den Charakter wechseln müsst, um so beispielsweise einen Schalter umzulegen damit der andere Charakter eine weitere Passage durchqueren kann…

Präsentation

Wer Avatar das erste mal spielt, denkt sich sicherlich das die Animationen und die Charaktere recht überzeugend denen der Serie ähneln… Leider wurde wohl der Rest komplett vergessen, so bietet die Spielumgebung und die ganze Speilewelt, recht wenig Details und wirkt sehr lieblos. Mit ein wenig mehr mühe hätte man wenigstens einige andere Texturen oder Models auf die Erde setzen können, um so dem Spieler wenigstens ein wenig Abwechslung zu bieten.

Sound

Der Sound ist leider eher schlecht als recht und man fragt sich eher wo man leiser stellen kann, als das man was verstehen möchte.

Mehrspieler

Der Multiplayer-Modus ist eine nette Idee, wirkt aber eher schlecht implementiert, so ist es euch jeder Zeit möglich euern Freund mit einzuspannen. Leider fehlt es an gemeinschaftlichen Interaktionsmöglichkeiten, wodurch auch das Geplänkel zu zweit schnell an Reiz verliert.

Fazit

Mit Avatar ist es wie mit vielen Film- oder Serienumsetzungen, es wirkt so als ob die Entwickler den Titel mal eben so auf den Martk werfen wollten, dabei hätte man soviel draus machen können. Die Grafik an sich bietet einen guten Ansatz, jedoch mangelt es an Detaillosigkeit. Der 2 Spielermodus ist zwar als schönes Gimmick gedacht, kann aber grundlegend den Spielspaß nicht deutlich steigern! Für Kenner der Animeserie, ist dieses Spiel sicherlich spielenswert, ansonsten kann das Spiel für die jüngere Generation schon als solides Adventure herhalten. Falls der Preis noch sinkt, kann man sich dieses Adventure ruhig gönnen, muss man aber nicht.

Pro’s

Contra’s

  • leichter Einstieg
  • Wieder erkennungswert der Figuren
  • Gute Zwischensequenzen
  • Optionaler 2-Spielermodus
  • Detaillose Spielewelt
  • Schwache Gegner-KI
  • Sehr geringe Spielzeit
  • Nur für Kenner der Serie interessant
  • Schwache Synchronisation

Wertung:

  • 57% Story
  • 51% Gameplay
  • 67% Steuerung
  • 53% Grafik
  • 45% Sound
  • 68% Multiplayer
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