Pünktlich zur Gamescom wurde Avatar: The Game von den Entwicklern von Ubisoft der Presse präsentiert, wir waren live und exklusiv dabei und konnten erste Eindrücke und Spielerfahrungen zu James Camerons Avatar-Spiel sammeln. Ob sich die Spielumsetzung des Kinofilms und damit der Kampf durch die exotische Welt Pandora lohnen wird, könnt Ihr an Hand unseres ersten Previews selbst bewerten.
Inhaltsverzeichnis |
Details über Avatar: The Game |
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für folgende Konsolen erhältlich:
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Story
Bei Avatar dreht sich alles um ein kostbares Mineral, welches nötig ist um die eigene Heimat – die Erde – zu retten, dieses Mineral existiert nur auf dem 4 Lichtjahre weit entfernten Planeten Pandora. Dabei kämpfen 2 Fraktionen, welche nicht unterschiedlicher sein könnten, um die eigene Existenz und für das eigene Wohl Ihres Volkes. Eine der Fraktionen ist natürlich die Menschheit, welche wie gesagt das Mineral zur Rettung des eigenen Planeten benötigt und so wird die Föderation RDA zum Planeten Pandora entsannt, um das wichtige Mineral sicher zu stellen. Die Gegenpartei wird dagegen von den Ureinwohnern des Planeten Pandora eingenommen, den sogenannten Na’vi. Diese leben im Einklang mit Ihrer Natur und sind natürlich alles andere als Erfreut, das die RDA versucht Ihren Planeten zu plündern und setzen somit alles dran, Ihre eigene Heimat vor Chaos und Zerstörung zu schützen.
Gameplay
In der spielbaren Version schlüpfte man in die Rolle eines RDA Soldaten, welcher den Auftrag erhielt, die verlassene RDA-Basis wieder in Betrieb zu nehmen und so starten wir in einem Skorpion-Hubschrauber und schießen uns den Weg durch felsige Hänge mit geballter Kraft frei. Als wir dann endlich im Dschungel auf einer kleinen Plattform landen, bleibt erst ein mal der Atem stehen, die Welt von Pandora ist riesig, bunt und vor allem exotisch!
Zeit zum staunen bleibt uns dabei wenig, denn wir müssen uns den anderen RDA-Soldaten anschließen und diese im Kampf unterstützen. Dabei kämpft man anfänglich nicht gerade gegen die gegnerische Fraktion, sondern primär auch gegen die vielfältige Flora und Flauna von Pandora, denn gleich zu beginn werden wir von Giftspuckenden Pflanzen, minenartigen Kakteen und überdimensionalen “Insektennestern” auf Trab gehalten. Diese werden aber kurzer Hand von unserem weitreichenden Maschinengewehr in kleine Stücke gehexelt. Nach dem wir ein paar Minuten zum verschnaufen haben, scannen wir erst ein mal die Umgebung nach weiteren Checkpoints ab und finden dabei auch gleich unseren Trupp und einen leer stehenden Mech, welcher dann natürlich unverzüglich von uns in Besitz genommen wird. Aber wie sollte es auch anders sein, so wurde uns der Mech nicht nur zum Vergnügen bereitgestellt und so erwartet uns auch schon die erste große Bestie auf dem exotischen Planten, ein Hammerhead, eine Mischung aus Hammerhai und überdimensionierten Nashorn, rast also auf uns zu und pflückt unseren Trupp schneller auseinander als uns lieb ist.
Natürlich hat man auch ohne Mech seine Mittel und Wege sich der gefährlichen Wesen anzunehmen, so bietet Avatar dem Spieler nicht nur die Möglichkeit eigener Skills, wie beispielsweise einen Tarnmodus oder einen Luftschlag einzusetzen, sondern man erlangt auch durch das Töten oder erlegen feindlicher Lebewesen Erfahrungspunkte, um sich neue Waffen oder Rüstungen frei zuspielen. So besitzt man neben den Standardwaffen auch Granatwerfer oder Impulsgranaten die die Gegner um einen herum durch eine Druckwelle wegstoßen, um sie so besser aufs Korn nehmen zu können.
Wem das “sinnlose” Zerstören in Zeiten des Umweltschutzes zu wieder ist, hat auch die Möglichkeit in die Rolle der Na’vi zu schlüpfen, diese 3 Meter hohen Uhreinwohner kämpfen dabei zwar eher mit “natürlichen” Mitteln, wie beispielsweise Pfeil und Bogen, Keulen, Speeren oder zwei Schwertern, besitzen aber neben der Unterstützung der heimischen Natur auch die Möglichkeit Elementarkräfte einzusetzen, so haben sie beispielsweise zum Gegenstück des Luftschlags einen Tosenden Windstoß, welcher die Gegner förmlich aus dem Schlachtfeld bläst.
Bei Avatar dreht sich aber nicht alles nur um das Kämpfen, denn auch das Erkunden der Gegend ist von elementarer Bedeutung und so bewegt Ihr euch auf den 1 Km großen Karten von Punkt zu Punkt um einzelne Missionen abzuschließen. Damit der Fußweg euch nicht die Spielfreude raubt stehen euch als RDA-Mitglied zahlreiche Fahrzeuge wie der Skorpion-Hubschrauber, ein Buggy oder Mechs zur Verfügung, währen die Na’vi auf Riesenechsen oder Flugtieren reiten.
Das Gameplay an sich wirkte schon recht stimmig und man kommt sich im Verband mit anderen Soldaten schon ein Stück der Natur ausgeliefert vor, so kann der Dschungel noch so bunt sein, die bedrohlichen Pflanzen und riesigen Tiere lassen kaum Zeit zum entspannen.
Präsentation
Grafisch bietet James Cameron’s Avatar dem Spieler jede menge farbenfrohe und vor allem exotische Welten. So kämpft Ihr euch durch dichte und vor allem vor Details strotzende Dschungel, begegnet riesigen “Tieren” und prachtvoller Fauna. Und gerade durch diese farbenfrohe Gestaltung zeichnet sich Avatar aus, denn anders als beispielsweise Gears of War, wirkt die Welt auf den ersten Blick gar nicht so bedrohlich, sondern lädt zum staunen und träumen ein. Die Lichteffekte und das Schimmern der Pflanzen wirken dabei grafisch anspruchsvoll und in Verbindung mit den Licht- und Schatteneffekten, können selbst einfache Flüsse oder Wege zum Augenschmaus werden und verändern sich auch durch den dynamischen Tag und Nachtwechsel des Planeten.
Das Besondere bei Avatar ist ein neu entwickelter 3D-Modus, welcher (wenn vom Fernseher unterstützt) Gegenstände wie beispielsweise den Hubschrauber in leichter Perspektive “vor” dem Bildschirm schweben lässt, deswegen entschied man sich bei Ubisoft auch bewusst auf den Verzicht der First-Person-Ansicht und hält damit dem Spieler die Möglichkeit frei, ein völlig neues Spielgefühl zu entwickeln.
Fazit
James Comeron’s Avatar sah fantastisch aus und spielte sich sehr gut, in Verbindung mit dem 3D-Modus macht gerade das fliegen mit dem Hubschrauber außerordentlich viel Spaß und die Welt von Pandora bietet grafisch viel Spielraum für starke Flora- und Flaunakonzepte. Ob die Spielumsetzung des Films letztendlich aber das Hohe Niveau der Demo beibehalten kann, ließ sich leider noch nicht sagen. Aber eins ist klar, das Spiel hat das Potenzial die Kassen des Weinachtsgeschäfts ordentlich zu füllen.
Pro’s |
Contra’s |
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