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Microsoft: Kumo

von , 02. April 2009 18:34 Uhr
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Microsoft scheint wieder einen neuen Anlauf gestartet zu haben, um das Web zu erobern. So soll nun, nach Microsoft LiveSearch, die nächste Suchmaschine des Monopolisten in Bezug auf Betriebssysteme starten. Die Alternative zu Google und Co. soll auf den Namen “Kumo” hören und wird momentan intern bei MS getestet.

Es handelt sich zwar noch um unbestätigte Aussagen, dass der Name “Kumo” tatsächlich für die neue Suchmaschine verwendet wird, doch die Beweislage ist deutlich. So soll bspw. unter kumo.com die SearchEngine erreichbar sein und zu diesem Zeitpunkt ist die Seite zwar lediglich weiß, doch als Favicon lässt sich schon das Microsoft-Logo ausfindig machen. Es ist ebenfalls schon ein Screenshot von der Webseite im Netz aufgetaucht, was den Verdacht bestätigt:

kumo1

Beim Klick auf das Bild wird der gesamte Screenshot in hoher Auflösung angezeigt

An diesem Screenshot wird deutlich, dass Microsoft diesmal großes plant. Dieses Gefühl wird noch dadurch verstärkt, dass Microsoft für Werbezwecke circa 80 – 100 Millionen Dollar ausgeben möchte und dazu bereits die Werbeagentur JWT engagiert hat. Auch soll auf viele Medien geworben werden, wie z.B. nicht nur im Web oder auf dem Fernseher sondern auch in ausgesuchten Magazinen und im Radio. Es gibt bereits erste Vermutungen, dass diese Werbekampagne im Juni diesen Jahres starten soll.

Wenn man sich einmal genauer das Bild anschaut, dann merkt man, dass Microsoft sich dieses mal ein wenig mehr Mühe gegeben hat als bei, dem eher ineffektiven Vorgänger von Kumo, LiveSearch. So wird die Sidebar auf der linken Seite direkt angepasst, wenn ein Suchbegriff ausgewählt wurde. Sollte man nun bspw. den Namen einer Sängerin eingeben, dann findet direkt eine Einteilung der gefundenen Suchbegriffe in Kategorien wie “biography”, “songs” oder ähnliches statt.

Wie Satya Nadella, die sich bei Microsoft für Kumo verantwortlich zeichnet, gegenüber CNet verlauten ließ, wäre aufgefallen, dass die Suche im Internet immernoch viel zu ineffektiv verlaufen würde und das Suchanfragen oftmals über 20 Minuten dauern würden. Mit Kumo will man nun scheinbar diese Lücke schließen und den Benutzerkomfort bei Suchen im World Wide Web merklich erhöhen.

(gulli & diepresse, thx!)

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